Ein Lastwagenfahrer verursacht auf der A3 aus Unachtsamkeit einen kostspieligen Verkehrsunfall.
Ein erheblicher Sachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen (10. Juni 2026) auf der A3 am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen.
Gegen 3.50 Uhr war ein 39-Jähriger mit seinem Sattelzug die A3 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Auf Höhe des Autobahnkreuzes Fürth/Erlangen geriet er nach eigenen Angaben aus Unachtsamkeit vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Wie die Polizeiinspektion Erlangen berichtet, war dieser aufgrund von Bauarbeiten gesperrt.
Glück im Unglück bei Verkehrsunfall auf A3
Der Sattelzug prallte gegen einen dort abgestellten Warnleitanhänger, der an ein Zugfahrzeug angekuppelt war, und verkeilte sich anschließend in der Mittelschutzplanke. Die beiden Fahrzeuge sowie der Warnleitanhänger wurden erheblich beschädigt. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde zudem ein in Gegenrichtung fahrendes Auto beschädigt.
Die Ladung des Sattelzuges - es handelte sich dabei um 20 Tonnen Fahrzeugteile - verrutschte durch die Wucht des Aufpralls. Außerdem gelangten etwa 1000 Liter Diesel in ein Regenrückhaltebecken. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten sind inzwischen beendet und beide Fahrstreifen wieder freigegeben.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 120.000 Euro. Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Vorschaubild: © Erwin Wodicka/PetraD/Colourbox