Der ASV Weisendorf hat nicht nur ein erfolgreiches Sportwochenende hinter sich, sondern konnte auch die erste elektronische Anzeigetafel im Landkreis in Betrieb nehmen. Das teilt der Verein mit. Der ASV Weisendorf war schon beim ersten Kunstrasenplatzes ein Vorreiter im Landkreis gewesen.

Möglich wurde die Anzeigetafel durch das Ehepaar Mathias und Kerstin Zwingel, Betreiber von mehreren Rewe-Märkten. Kerstin und Matthias Zwingel ließen es sich nicht nehmen, die rund 14 000 Euro teure Anzeigetafel persönlich zu enthüllen und in Betrieb zu setzen. Damit war es mit den Spenden am Wochenende noch nicht getan.


Zwei weitere Spenden

Manuela Ebersberger-Peetz und Markus Peetz, Inhaber der gleichnamigen Spedition, ließen gleich sechzig Meter Bandenwerbung am A-Platz neu erstrahlen und investierten rund 10 000 Euro.
Victor Russo von der im Gewerbegebiet beheimateten Firma Franken WC schloss sich an und ließ ebenfalls eine große Werbetafel aufstellen und spendete 5000 Euro in die Vereinskasse. Diese Gelder kommen dem Kunstrasenplatz zugute. Der Überschuss des Wochenendes wird für die Jugendarbeit verwendet.

Das Wochenende begann mit einem "Gaudi-Kick". Zwölf Hobby-Mannschaften von Firmen, Vereinen und anderen, aus drei Generationen, testeten ihre Kondition. Mit einer "Mallorca-Party" mit Danny Malle und Minnie Rock wurden bis in den frühen Morgen gefeiert.

Der Samstag begann um 10 Uhr mit gleich 38 Mannschaften von der F- bis zur A-Jugend. Am Spätnachmittag traten acht Altherren-Mannschaften (Ü 50 und U 50) gegeneinander an. Nicht minder fetzig ging es am Abend im Festzelt mit den Unterbrunner Haderlumpen, der offiziellen Oktoberfestkapelle aus der Nähe von Starnberg, weiter.

Am Sonntag ging es mit 20 Jugendmannschaften weiter. Das Highlight waren am Sonntagnachmittag die Totopokalspiele mit dem ASV Weisendorf, der SG Siemens Erlangen und dem TSV Frauenaurach sowie dem 1. FC Großdechsendorf.


Alle halfen zusammen

"So ein Wochenende ist nur zu stemmen, wenn alle an einem Strang ziehen und die ASV-Familie zusammenhält. Schließlich müssen über 700 Fußballspieler, die mitgereisten Fans und auch noch die übrigen Gäste über drei Tage versorgt werden", erklärten die Vereinsführer Walter Mayer, Norbert Kreiner und Markus Löffler.

So packten nicht nur die Betreuer und Mitglieder kräftig mit an, sondern vor allem waren auch Frauen beim Essensverkauf und beim Backen der Kuchen gefragt. Am letzten Tag zeigte sich das Mitglied Uwe Fischer begeistert. "Das erlebt man selten, dass alle mit anpacken, von den Jüngsten bis zum Opa, wie eben in einer richtigen Familie", schwärmte der Geschäftsführer der Firma Neumüller vom Zusammenhalt.