Vor den Augen einer Polizeistreifenbesatzung ereignete sich am Donnerstagvormittag ein Verkehrsunfall zwischen einem Sattelzug und einem Pkw. Der Fahrer des Sattelzuges setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge waren auf der A73 in Richtung Bamberg unterwegs und fuhren an der Auffahrt Erlangen-Bruck ab. An der Einmündung auf die Paul-Gossen-Straße bogen beiden nach links ab. Die 22-jährige Fahrerin des Pkw benutzte hierbei die rechte Fahrspur während der Sattelzug auf dem linken Fahrstreifen abbog.

Lkw-Fahrer schert unvermittelt nach rechts aus

Während des Abbiegevorgangs zog der Lkw-Fahrer unvermittelt auf die rechte Fahrspur. Obwohl die Autofahrerin noch durch Hupen auf sich aufmerksam machte, kam es zur Kollision zwischen beiden Fahrzeugen. Am Pkw entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Der Fahrer des Sattelzuges setzte seine Fahrt jedoch unbekümmert fort.

Die Besatzung einer Polizeistreife konnte das Unfallgeschehen beobachten. Im Rahmen der Fahndung gelang es schließlich den Sattelzug auf der A3 zu stoppen. Gegen den Fahrer des Sattelzuges wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Nachdem dieser keinen Wohnsitz im Bundesgebiet hat, ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinterlegung eines Geldbetrages von 1.000 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens an.