Ein mit Schülern besetzter belgischer Reisebus war auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Gegen 02.30 Uhr stieß das Fahrzeug aus noch ungeklärter Ursache im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Höchstadt Nord und Schlüsselfeld mit einem abgestellten Verkehrssicherungsanhänger zusammen.

Der Fahrer des Reisebusses erlitt beim Aufprall leichte Verletzungen. Er kam nach einer ersten Versorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus

Reisebus verunglückt auf A3 - Schüler in Sporthalle untergebracht 

Der auf dem Rückweg von einem Schulausflug befindliche Reisebus war mit rund 60 Schulkindern aus Belgien besetzt. Diese blieben glücklicherweise überwiegend unverletzt. Fünf Kinder wurden vor Ort kurzzeitig wegen leichteren Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt. Der Einsatzleiter Rettungsdienst teilte mit, dass es sich hierbei um Platz-, oder Schürfwunden handelte.

Die betroffenen Insassen konnten sich in einem weiteren Reisebus der Schulgruppe aufwärmen. Eine Unterbringung der beteiligten, unverletzten Personen, wurde danach in der Aischgrundhalle in Adelsdorf organisiert.  Die Schülerinnen und Schüler wurden teilweise mit einem Ersatzbus dort hingebracht. 

Neben Streifen der Verkehrspolizei Erlangen sind über 50 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren Höchstadt, Mühlhausen und Wachenroth sowie 25 Kräfte des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle. Die Autobahn war in beide Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an den vorherigen Ausfahrten von der Autobahn ab. Der Feuerwehreinsatz war nach rund drei Stunden beendet. Mittlerweile sind alle Fahrbahnen wieder für den Verkehr freigegeben. 

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