In Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen ist es leider oft trauriger Alltag: Zum vermeintlichen Schutz pflegebedürftiger oder an Demenz erkrankter Bewohner werden freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) wie Fixierungen, Bauchgurte oder Brustkompressen angewandt. Studierende des Studiengangs "integrative Gesundheitsförderung" der Fakultät "soziale Arbeit und Gesundheit" an der Hochschule Coburg haben sich monatelang intensiv mit dem Thema befasst und nach Alternativen gesucht. Ergebnis ist ein Konzeptkatalog, den die Studierenden, zwei Männer und sechs junge Frauen, anlässlich des Aktionstages "Lebensqualität in der Pflege, Freiheit und Autonomie fördern" am Montag vorstellten. Eingeladen waren Angehörige, Pflegende und Mitarbeiter der Einrichtungen in Stadt und Landkreis Coburg.


Pflege wird immer wichtiger

Das Projekt ist ein Baustein des sogenannten Coburger Weges.