Unabhängig davon ob der FC Coburg II mit seiner Zweiten weiter in der Kreisklasse 3 oder in der Kreisliga spielt, wird Redl verantwortlicher Übungsleiter bei den Vestestädtern. Das teilte Vorstandsmitglied Alexander Pietsch auf Tageblatt-Anfrage mit.
Derzeit hat die Landesliga-Reserve, die größtenteils aus Spielern des älteren A-Jugend-Jahrgang besteht, also Jungs, die in dieser Saison noch in der A-Jugend spielberechtigt wären, als Tabellenführer der Kreisklasse 3 Coburg vier Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten TSV Bad Rodach.


In Weidhausen und Mönchröden

Redl ist in der Fußballszene kein Unbekannter.
Bevor er als Trainer beim Bezirksligisten TBVfL Neustadt/Wildenheid und beim Kreisligisten TSV Gestungshausen als Übungsleiter das Sagen hatte, sammelte er reichlich Erfahrungen als Spieler.
Er ging für den FC Adler Weidhausen in der Landesliga Nord als Mittelstürmer auf Torejagd und prägte die erfolgreichsten Zeiten des TSV Mönchröden mit. In der Glanzzeit der "Mönche" war er über mehrere Jahre Abwehrchef in der Landesliga und feierte auch bei mehreren Bayerischen Hallenmeisterschaften tolle Erfolge. Künftig will der angehende Gerichtsvollzieher, der in Rödental wohnt, sein Wissen und Können an die vielen Coburger Talente weitergeben.
In der neuen Saison planen die Vestestädter erneut mit mehr als zehn Eigengewächsen, die vorzeitig von der A-Jugend in den Herrenbereich "geschoben" werden sollen und dort entweder in der 1. oder 2. Mannschaft Fuß fassen sollen.
Bei dieser ehrgeizigen Entwicklung spielen nachwievor Lars Scheler als alter und neuer A-Jugendtrainer sowie Landesliga-Co-Trainer Frederik Martin eine wichtige Rolle. Beide Trainer haben ihre Bereitschaft signalisiert, über die Saison hinaus, auf ihren Positionen beim Projekt "FC Coburg" mitzuwirken.


Scheler und Martin weiter an Bord

Pietsch ist fest davon überzeugt, dass der Herrenbereich mit diesem Trainer-Quartett für die Zukunft hervorragend aufgestellt ist: "Menschlich und fachlich wird Torsten unser Team bestens ergänzen".