Gleich mehrmals wurde zuletzt im Coburger Stadtgebiet ausgelegtes Taubenfutter entdeckt. Das Ordnungsamt der Stadt hat dies nach Auskunft von Bianca Haischberger zum Anlass genommen, noch einmal mit Nachdruck auf das geltende Fütterverbot für Tauben hinzuweisen.


Mehrere Brennpunkte

Wie die persönliche Mitarbeiterin des Oberbürgermeisters dem Tageblatt am Mittwoch auf Anfrage erklärte, wurden deshalb vor allem an den Stellen, an denen das Taubenfutter gefunden wurde, Hinweisschilder aufgehängt - zum Beispiel in der Mohrenstraße, in der Hindenburgstraße oder auch am Markt.
Auf den Schildern wird auf die Sicherheitsverordnung der Stadt verwiesen. Und es wird erklärt, dass das Füttern von Tauben den Tieren schadet. Denn sie werden dadurch davon abgehalten, einen der drei städtischen Taubenschläge aufzusuchen, in denen sie artgerecht gefüttert und betreut werden.
In den Taubenschlägen, die sich im Stadthaus, im Judentor und am Gemüsemarkt befinden, kann zudem die Population der Tauben kontrolliert werden. Bei einer unkontrollierten Vermehrung nimmt automatisch auch der von den Tauben verursachte Dreck zu.


Bußgeld bis 500 Euro droht

Wer beim Füttern von Tauben erwischt wird, kann laut Sicherheitsverordnung mit einem Bußgeld von bis zu 500 Euro belangt werden.