TSG Niederfüllbach hat ein Defensivproblem

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Maximilian Tranziska (weißes Trikot) bewies gegen den VfB Einberg nicht nur in dieser Szene Durchsetzungsvermögen. Als Mittelfeldspieler ist er der Stratege bei Aufsteiger TSVfB Krecktal. Foto: Timo Geldner
Maximilian Tranziska (weißes Trikot) bewies gegen den VfB Einberg nicht nur in dieser Szene Durchsetzungsvermögen. Als Mittelfeldspieler ist er der Stratege bei Aufsteiger TSVfB Krecktal. Foto: Timo Geldner
 

Viele Kreisligisten hoffen auf den kompletten Re-Start. Trotz des beschlossenen Trainerwechsels herrscht Optimismus bei der TSG Niederfüllbach.

Offiziell steht der 22. Spieltag in der Kreisliga Coburg auf dem Plan, aber nur ein Team hat bisher 20 Partien absolviert. Der Terminplan wird also in den kommenden Wochen richtig eng und Doppelspieltage müssen angesetzt werden.

Am Wochenende sollen also endlich alle Mannschaft nach der Winterpause eingreifen und die Spielleitung hofft, dass die acht Partien auch stattfinden. Die Rollen sind in den meisten Spielen klar verteilt: Die TSG Niederfüllbach muss am Sonntag bei Pfarrweisach ran und ist ebenso krasser Außenseiter wie die Rodacher "Löwen" gegen Spitzenreiter Ebersdorf oder der TSV Bad Staffelstein beim VfB Einberg. Am Samstag um 12.30 Uhr steigt das Kellerduell zwischen dem FC Coburg II und dem TBVfL Neustadt/Wildenheid. Schlusslicht Ahorn will am Sonntag die Aufholjagd gegen Krecktal fortsetzen.
Das Tageblatt fragte vor dieser Runde bei Bastian Büttner, den Mann für die Öffentlichkeitsarbeit bei der TSG Niederfüllbach, nach. Bei seinen Kickern soll es nämlich rumoren...

Hallo Herr Büttner, die TSG setzt im Sommer auf einen neuen Trainer. Sie trauen aber "Pepper" Rödel den Klassenerhalt zu - wieso gehen Sie dann getrennte Wege?
Bastian Brückner: Die Chemie zwischen dem Trainer und Teilen der Mannschaft stimmt nicht vollständig. Das Zusammenwachsen sind wir bei der TSG einfach anders gewohnt, zweifeln aber nicht an der fachlichen Kompetenz unseres aktuellen Trainers und hoffen, mit ihm den Klassenerhalt schnellstmöglich eintüten zu können.

44 Gegentore musste die TSG hinnehmen - sind der Keeper und seine Vordermänner überfordert?
Wir haben in der Tat ein Defensivproblem. Oft liegt bei unserer kompletten Hintermannschaft Licht und Schatten eng beieinander. Aber es ist sicher kein Qualitätsproblem. Egal ob Keeper Dominik Rädlein oder seine Vorderleute, alle haben schon mehrfach bewiesen, dass sie gute Kreisliga-Kicker sind und nun müssen wir es eben als Team in der Kompaktheit auf den Platz bringen. Wenn wir hinten wieder besser stehen, werden wir auch die Punkte holen.

Seit dem 8. Spieltag fehlt Florian Rothaug. Wie schwer wiegt sein Ausfall und kehrt er in dieser Saison noch mal zurück?
Natürlich fehlt Flo Rothaug uns sehr. Ein fitter Rothaug kann den Unterschied machen, aber er hat starke Probleme mit seinem Knie und wir zweifeln, ob er in dieser Saison noch einmal eingreifen kann.

Nun stehen fünf sehr schwere Spiele an - was macht Ihnen und Ihrem Team Mut für die anstehenden Aufgaben?
Ein Blick auf die Tabelle verrät, was uns da für Brocken erwarten. Aber wir haben in der Hinrunde aus diesen fünf Partien sieben Punkte geholt und haben jetzt nichts zu verlieren. Vor allem der VfB Einberg liegt uns, aber auch in Pfarrweisach, zu Hause gegen die Locals und gegen Ketschendorf rechnen wir uns Chancen aus. nh