Perfekter Start bei den "Barcelona Open" für Kevin Krawietz und Horia Tecau: Mit 7:6 und 7:6 besiegte das deutsch-rumänische Doppel im Achtelfinale die an Position 2 gesetzten Favoriten Horacio Zeballos und Marcel Granollers. Das Match war vom ersten Aufschlag an spannend und das argentinisch-spanische Duo bot bis zum letzten Ballwechsel Paroli.

Die Sätze verliefen spektakulär mit sehenswerten Duellen auf roter Asche. Im ersten Durchgang mussten beide Teams je zweimal ihr Service abgeben. Im Tiebreak brachte der 29-jährige Witzmannsberger mit einem gekonnten Rückhand-Return sein Team auf die Siegerstraße. Mit 7:4 ging die Satzverlängerung an den zweifachen French-Open-Sieger und seinen aufschlagstarken Partner.

Der 2. Satz

Auch im zweiten Durchgang waren Breaks keine Seltenheit. Alle Spieler hatten Mühe ihre Aufschlagspiele durch zu bekommen. Und erneut gelangen vier Breaks. Über 4:4 hieß es schließlich wieder 6:6. Dann schlugen "Kracau" zu: Die Tiebreak-Experten waren hellwach, nutzten jetzt kleine Fehler eiskalt aus und gingen über 3:1 vorentscheidend mit 6:2 in Führung. Der in der Doppel-Weltrangliste auf Platz sieben geführte Argentinier Horacio Zeballos zeigte Unsicherheiten, die Krawietz ausnutzte. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit verwandelten "Kracau" ihren zweiten Matchball zum 7:6 (7:4) und 7:6 (7:3).

Jetzt gegen zwei Australier

Im Viertelfinale treffen sie heute (Mittwoch) auf John Peers/Luke Saville (beide Australien), die gestern in zwei Sätzen überraschend klar gegen Marcelo Melo (Brasilien) und Jean-Julien Rojer (Niederlande) mit 6:1 und 6:4 gewannen.

Für den Turniersieg in der Doppelkonkurrenz von Barcelona gibt es nicht nur 500 Punkte für die Weltrangliste, sondern auch knapp 60000 Euro Preisgeld für das Siegerduo.