Aufgrund einer Auffälligkeit bei den regelmäßigen PCR-Testungen im Rahmen des Hygienekonzepts wurde das mit Spannung erwartete Heimspiel des Handball-Erstligisten HSC 2000 Coburg am Samstagabend gegen den TBV Lemgo-Lippe kurzfristig abgesagt.

Unmittelbar nachdem das Labor die Ergebnisse der letzten Testungen vor der Partie übermittelt hat, mussten die Verantwortlichen des Tabellenletzten alle notwendigen Maßnahmen einleitet und das für 18.30 Uhr angesetzte Heimspiel kurzfristig abzusagen. Besonders ärgerlich: Die Gegner aus Lemgo, die schon am Vortag in die Vestestadt reisten, mussten unverrichteter Dinge wieder abreisen.

Positive Testergebnisse: Komplette Mannschaft in Isolation

Die komplette Mannschaft des HSC und die entsprechenden Kontaktpersonen des Teams von Trainer Alois Mraz haben sich bereits in eine häusliche Isolation begeben. Der HSC 2000 Coburg will, sobald weitere Testungen erfolgt sind, in Abstimmung mit den Coburger Behörden und den Verantwortlichen der Handball-Bundesliga die weiteren Schritte festlegen und dann auch darüber informieren.

Natürlich sei es für alle Beteiligten sehr ärgerlich, dass dieses Spiel so kurzfristig gestrichen werden musste, doch die Gesundheit hätte eben oberste Priorität, meinte Philipp Rebhan, Leiter Marketing und Vertrieb beim HSC Coburg. Der Klub werde nun nicht in Panik verfallen, denn jeder weiß genau was in so einem Fall nun zu tun sei.