Die IG Metall Bayern ruft auch am Freitag zu Warnstreiks in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie auf. Diesmal soll in 25 Betrieben die Arbeit niedergelegt werden, teilte die IG Metall mit.

Die IG Metall fordert in dieser Tarifrunde um 5,5 Prozent höhere Einkommen für zwölf Monate, verbesserte und flexiblere Regelungen zur Altersteilzeit, sowie eine neue tarifliche Bildungsteilzeit für die Beschäftigten. In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie arbeiten ca. 790.000 Beschäftigte.

Bezirksleiter Jürgen Wechsler zeigte sich mit der Beteiligung an Warnstreiks zufrieden: "Die Beschäftigten sind enttäuscht von dem mickrigen Angebot, insbesondere über die vom VBM vorgeschlagene Verschlechterung bei der Altersteilzeit", sagte er und bedankt sich bei den Beschäftigten für die gute Teilnahme an den Warnstreiks: "Bei diesen Temperaturen vor das Tor zuziehen, zeugt von einem hohen Rückhalt der
Beschäftigten für unsere Forderung."

Am Freitag wird in folgenden Betrieben gestreikt:


Oberfranken:

- Diepa GmbH in Neustadt bei Coburg
- Kaeser SE in Coburg
- KSB in Pegnitz (Nachtschicht)
- Stahl + Drahtwerk Röslau in Röslau
- Netzsch Feinmahltechnik in Selb


Unterfranken:

- Linde Material Handling Gmb - Werk II in Aschaffenburg
- Linde Hydraulics GmbH & Co. KG in Aschaffenburg
- Proplan in Aschaffenburg


Mittelfranken:

- Robert Bosch GmbH in Ansbach
- Elring in Langenzenn
- Gertrag in Bad Windsheim
- Ruag und BSH in Fürth


Oberpfalz:

- Siemens AG in Amberg
- Siemens AG in Kemnath
- Siemens AG in Luhe-Wildenau
/>- Hansa Metallwerke in Burglengenfeld


Niederbayern:

- BMW AG in Dingolfing (Spätschicht)
- Mann + Hummel in Marklofen


Schwaben:

- Liebherr Aerospace GmbH in Lindenberg
- Agco GmbH in Marktoberdorf
- Same Deutz Fahr in Lauingen


Oberbayern:

- Osram GmbH in Eichstätt
- Hörmann Automotive in Penzberg
- Weber Schraubautomaten in Penzberg