Die Kriminalpolizei Coburg hat eine Frau aus Coburg als Feuerteufel ermittelt. Sie soll für mehrere Brandstiftungen und Sachbeschädigungen durch Brandlegung in den letzten Monaten des Jahres 2018 im Stadtteil Scheuerfeld verantwortlich sein. Die Frau steht nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizeiund Staatsanwaltschaft Coburg im Verdacht.

Seit Anfang August kam es immer wieder zu vereinzelten Bränden in Waldstücken und auf Grünflächen im Coburger Ortsteil Scheuerfeld. Die kleinen Brandherde, die offenbar absichtlich gelegt worden waren, konnten meist rechtzeitig entdeckt und gelöscht werden. Einige Male war das Feuer glücklicherweise von selbst ausgegangen.

Weitere Brandstiftungen im Ortsteil Scheuerfeld

Anfang November entdeckte eine Hausbesitzerin in einem Gartenverschlag mit Brennholz einen noch glimmenden Kohleanzünder, den sie rechtzeitig löschen konnte. Einen Tag später bemerkten Besitzer hinter ihrem Holzschuppen, der an das Wohnhaus angebaut ist, einen kokelnden Lappen und ein Holzstück. Sie konnten den Brandherd noch selbst löschen. Zudem fanden sie in dem Schuppen ein angezündetes Stück Holz. Nach eigenen Löschversuchen musste die Feuerwehr dann doch noch die bestehende Brandgefahr bannen.

Aufgrund der Anzahl, der räumlichen Nähe und den Tatausführungen gingen die Beamten des Fachkommissariats der Kriminalpolizei Coburg rasch von dem gleichen Täter aus. Im Rahmen umfassender Ermittlungen der Brandfahnder und der Auswertung der Spuren an den Brandorten, geriet eine Frau aus Coburg in den Fokus der Beamten. Derzeit werden der Tatverdächtigen mehrere Fälle von Brandstiftung und Sachbeschädigungen durch Brandlegung zur Last gelegt. Die Ermittlungen dauern aber noch an.