50 km/h sind zu schnell: Die SPD-Gemeinderatsfraktion kam bei der Sitzung am Dienstag mit ihrem Antrag durch, die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf 30 km/h im Bereich der Frohnlacher Straße/Canterstraße zu reduzieren. Durch Ebersdorfs Hauptstraße muss künftig langsamer gefahren werden. Dieser Beschluss wurde einstimmig gefasst. Die Reduzierung sorgt für eine Vereinheitlichung und bezieht sich vor allem auf den Bereich der alten Friedhofszufahrt. Derzeit sind in der Frohnlacher Straße von Frohnlach kommend bis zum Awo-Bürgertreff 50 km/h zugelassen, ab dieser Stelle bis zur alten Friedhofszufahrt darf man maximal 30 km/h fahren und dann wieder 50 km/h. Gemäß dem Antrag der SPD sollte der bereits bestehende Abschnitt mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h verlängert werden. Die Verkehrspolizei hatte sich mit der neuen Geschwindigkeitsbeschränkung einverstanden gezeigt. Ebenso hatte die örtliche Verkehrsbehörde im Landratsamt Coburg keine Einwände, wie die Ebersdorfer Verwaltungsmitarbeiterin Christiane Kirchner erläuterte. Außerdem wurde festgestellt, dass die Reduzierung der Geschwindigkeit keine nennenswerten Auswirkungen auf den ÖPNV haben dürfte.

Sag es durch die Blume

Nicht so glatt ging ein Antrag der Bürgergemeinschaft über die Bühne. Diese möchte, dass in der Gemeinde Blumenampeln angebracht werden. Das entfachte eine lange Diskussion über das Für und Wider. Auf der einen Seite meinte Gemeinderat Wolfgang Ebertz (BG), dass diese Blumenampeln, die an Laternenmasten anzubringen seien, für eine Verschönerung und Attraktivitätssteigerung von Ebersdorf sorgen würden, wobei daran gedacht sei, zunächst die Laternen im Bereich des Rathauses zu bestücken. Sabine König (SPD) gab zu bedenken, dass die Pflege mehr Arbeit für den Bauhof bedeute. Das sah auch Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG) so und sagte: "Die Arbeit darf nicht am Bauhof hängen bleiben. Dieser ist ohnehin voll ausgelastet." Ein Beschluss wurde nicht gefasst. Stattdessen einigte sich das Gremium auf den Vorschlag des Bürgermeisters. Dieser wird auf einer Sitzung der Allianz B303+ versuchen, mehrere Kommunen für die Idee zu begeistern, damit sich diese beteiligen. Die Kosten dürften aber eine Rolle spielen. Für 30 Blumenampeln werden 7500 Euro veranschlagt.

Wie es mit der Kindertagesstätte in Großgarnstadt weitergeht

Rainer Mattern vom Kirchengemeindeamt Coburg (selbst CSU-Gemeinderat) erläuterte die Baupläne des Umbaus der Schule in Großgarnstadt zu einer Kindertagesstätte. Vorgesehen sind auf drei Geschossen die entsprechenden Gruppenräume für Krippe und Kindergarten nebst Verwaltungs- und Technikräumen. Im Mai soll die Finanzierung besprochen werden, kündigte Mattern an. Betriebsträger wird die Kirche sein.