Lydia Wawrzinek wohnt im Gemeindeteil Watzendorf. Um zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Massage zu gelangen, müsste sie eigentlich mit dem Auto fahren. Selbst fahren kann die Rentnerin allerdings nicht und Busse verkehren kaum in den abgelegenen Winkeln des südlichen Landkreises. In der Gemeinde haben jetzt ehrenamtliche Helfer das Problem bei der Wurzel gepackt und einen Fahrdienst speziell für Senioren eingerichtet. Einer der Fahrer ist der Buchenroder Fritz Müller, der am vergangenen Donnerstag mit dem Seniorenmobil die Watzendorfer Rentnerin nach Seßlach und zurück chauffierte.

Angestoßen hat die Idee vor etwa eineinhalb Jahren die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Barbara Degner. In Rainer Matthe, Fritz Müller, Helmut Hauck und Walter Schmidt fand sie schnell Unterstützung. Fritz Müller hat am eigenen Leib erlebt, was es heißt, wenn die Eltern pflegebedürftig werden oder selber nicht mehr mobil sind.