Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan wird sich am 15. März erneut zur Wahl stellen. Eine auch für ihn "lange Zeit sehr schwierige Frage", wie Rebhan sagte, ist damit beantwortet.

Der Oberbürgermeister versicherte, dass seine Entscheidung für eine erneute Kandidatur - "für sechs Jahre", wie er betonte - wirklich erst während der Weihnachtsfeiertage gefallen ist. Eine Reaktion auf das Agieren der politischen Konkurrenz sei das Abwarten nicht gewesen, betonte Peter Soyer, der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins: "Das haben wir mit Frank Rebhan nicht nötig." Oder besser: Dank Frank Rebhan. Denn Soyer räumte offen ein, dass sich die Neustadter SPD mit einem Plan B als Ersatz für den seit 1995 amtierenden OB "schwer getan" hätte. Deshalb habe der Ortsvorstand, der sich zu Beginn der Woche auf und mit Frank Rebhan als Kandidat einigte, "mit Ungeduld und freudiger Erwartung" auf die Entscheidung des Amtsinhabers gewartet.

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Zwei Projekte sind es, auf die Frank Rebhan im Falle einer Wiederwahl den Fokus richten will: die Neugestaltung des Marktplatzes und die Weiterentwicklung der zuletzt überaus harmonischen Zusammenarbeit mit der Nachbar- und Partnerstadt Sonneberg.