Die Feuerwehr hatte schon lange den Wunsch, einen Defibrillator, der bei einem bewusstlosen Patienten mit lebensbedrohenden Herzrhythmusstörungen zum Einsatz kommt, anzuschaffen, wie Kommandant Friedrich Knabe erzählte. Jetzt war es so weit. Mit Unterstützung einer heimischen Bank und einer ansässigen Firma konnte so ein lebensrettendes Gerät im Wert von rund 2000 Euro gekauft werden. Installiert wurde der kleine, unscheinbare Herzretter in der Ortsmitte in einem runden Wandkasten, der wiederum sehr auffällig ist. Der Kasten ist leicht zu öffnen und mit einer LED-Beleuchtung und einer Heizung versehen. Das Ganze hat eine Art Alarmfunktion, um andere auf den lebensbedrohlichen Notfall aufmerksam zu machen, die dann unterstützend bei der Hilfeleistung mitwirken können.

Es soll einen Kurs zur Erklärung des Gerätes geben

Das Gerät wurde bei der Björn-Steiger-Stiftung gekauft. Es sei kinderleicht zu bedienen, betonte Knabe. In der nächsten Zeit soll ein Kurs angeboten werden, bei dem auf die Bedienung des Defibrillators eingegangen wird.

Bürgermeister Rolf Rosenbauer lobte die Wehr für ihr Engagement, ein solches Gerät für den Ort anzuschaffen. Es sei wichtig, das bestehende Sicherheitsnetz aus Rettungsdienst und First Respondern sowie Ersthelfern weiter auszubauen.