Aus allen Ecken der Coburger Morizkirche tönt Musik. Von der Orgelempore schweben weihnachtliche Klänge herab, aus den Seitenschiffen antworten Horn und Posaune: "Macht hoch die Tür". So beginnt Coburgs ältestes Gymnasium, das Casimirianum, seine konzertante Weihnachtsfeier.

Musikalische Leistungsschau

Was dann in rund eineinhalb Stunden vor zahlreichen Zuhörern folgt, ist eine vielstimmige Einstimmung auf die Weihnachtszeit und zugleich eine musikalische Leistungsschau in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden - zumeist gut abgestimmt auf das Alter der Mitwirkenden.

Zahlreiche Mitwirkende

So bunt wie das Programm mit einer Vielzahl an zumeist kurzen Stücken, so bunt ist die große Schar der Mitwirkenden - vom Posaunenchor über das von Johanna Kästner betreute Vororchester bis zum Klarinettenensemble, vom Oberstimmenchor bis zu den CaSingers und den CaSinfonikern.

Barock bis Filmmusik

Bunt und vielseitig auch die Liste der Komponisten an diesem Abend - von Filmmusik-Schöpfer Karel Svoboda ("Drei Nüsse für Aschenbrödel") bis Johann Sebastian Bach ("Wachet auf, ruft uns die Stimme"), von Henry Purcell ("Lobt den Herrn der Welt") bis Leroy Anderson ("Sleigh Ride").

Hans-Jürgen Hofmann beflügelt die große Schar der Mitwirkenden mit seinem ausdauernd anspornenden Dirigat bei Purcells festlichen Barockklängen ebenso wie bei modernen Hits wie "Adiemus" aus der Feder von Karl Jenkins. Geradezu schwelgerisch musizieren die CaSinfonikern Karel Svobodas Filmmusik.

Reichlich Applaus

Besonders viel Beifall verdienen sich die CaSingers Selection samt Band mit einer Spiritual-Bearbeitung und mit "Santa Claus ist comin'".