Bis 1917 hießen die Windsors Saxe-Coburg. Coburgs letzter regierender Herzog Carl-Eduard war ein Enkel von Prinz Albert und Queen Victoria; Prinz Andreas, heute Chef des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha, ist also ein Ur-Urenkel - genauso wie Königin Elizabeth II. und Prinz Philip.

Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha wird deshalb zwei Kondolenzbriefe schreiben, einen an die Queen und einen an Kronprinz Charles. Und er begrüßt es, dass es das Coburger Kondolenzbuch gibt.

Prinz Andreas hat sich eingetragen, ebenso sein Sohn Erbprinz Hubertus und Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD). Ab Dienstag wird das Kondolenzbuch etwa zwei Wochen im Foyer des ersten Stocks im Rathaus ausliegen, flankiert von der Flagge des Vereinigten Königreichs. Wer sich eintragen möchte, kann während der regulären Öffnungszeiten ins Rathaus kommen (Montag bis Mittwoch von 8.30 bis 15.30 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 18 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr). Aufgrund der Pandemie-Lage wird darum gebeten, dass jeder einen eigenen Stift zum Unterzeichnen mitbringt. Desinfektionsmittel steht vor Ort bereit. Nach Ablauf von etwa zwei Wochen soll das Kondolenzbuch nach England geschickt werden, und zwar an die Queen persönlich, wie Oberbürgermeister Sauerteig versicherte.