Autofahrer (20) im Kreis Coburg baut Unfall - und geht einfach nach Hause

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Ein 20-Jähriger hat am Sonntag einen Verkehrsunfall bei Heldritt (Landkreis Coburg) verursacht und ist danach vom Unfallort geflüchtet. Später stellte die Polizei einen Alkoholwert von über einem Promille fest.

Ein 20-jähriger Autofahrer ist am Sonntagabend (8. Mai 2022) mit seinem Wagen in den Straßengraben auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Lempertshausen und Heldritt bei Bad Rodach im Landkreis Coburg gerutscht. Anstatt aber den Unfall ordnungsgemäß zu melden, verschwand der Fahranfänger vom Unfallort und begab sich nach Hause.

Bei dem Unfall wurden Seitenstreifen und Leitpfosten derart in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Schaden von 1000 Euro entstand. Das Fahrzeug des Flüchtenden erwies sich als wirtschaftlicher Totalschaden, wie die Polizeiinspektion Coburg berichtet.         

Nach Unfall bei Bad Rodach: Polizei veranlasst Bluttest

Auch wenn das Auto nicht mehr fahrtüchtig war, hätte der junge Mann seiner Pflicht als Unfallverursacher nachkommen und seinen Unfall der Polizei melden müssen. Als die Polizei später den flüchtigen Fahranfänger in seinem Zuhause antraf, konnten sie einen Alkoholwert von über einem Promille feststellen. Zudem räumte der Unfallverursacher gegenüber den Beamten ein, Betäubungsmitteln konsumiert zu haben. 

Das hatte sowohl den Führerscheinentzug als auch einen Bluttest im Coburger Klinikum für den 20-Jährigen zur Folge. Das Krankenhaus behielt den jungen Fahrer zur Beobachtung gleich vor Ort, da er seinen Ausflug in den Straßengraben nicht unverletzt überstanden hatte.

Als Resultat aus dem Unfall und seinem Fehlverhalten droht dem jungen Mann nun eine Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, sowie unerlaubten Entfernen vom Unfallort.

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