Am Sonntag, 15. Dezember um 18 Uhr und Montag, 16. Dezember, um 20 Uhr spielt das Orchester des Landestheaters unter der musikalischen Leitung von Moritz Gnann.

Am Samstag, 14. Dezember, um 11 Uhr wird Moritz Gnann bereits mit dem Format Concertino einen klanglichen Vorgeschmack geben. Ganz nach dem Motto: "Entspannt ins Wochenende - mit einer Stunde Klassik".

Der Bogen dieses Sinfoniekonzerts wird von dem Orchesterwerk "Les Fresques de Piero della Francesca" von Bohuslav Martinu über das Konzert für Violine und Orchester D-Dur von Igor Strawinsky hin zu Felix Mendelssohn Bartholdys meist gespieltem Orchesterwerk, der 4. Sinfonie A-Dur (Italienische) gespannt.

Moritz Gnann studierte Dirigieren an der Universität der Künste in Berlin und an der Musikhochschule Dresden, an der er das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Weitere Dirigiererfahrung sammelte er in Meisterkursen sowie durch enge Zusammenarbeit mit Andris Nelsons, Donald Runnicles, Simon Rattle und Christian Thielemann.

Gast zu Dresden

Von 2010 bis 2016 war Moritz Gnann regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen tätig, außerdem ist Gnann ein regelmäßiger Gast bei der Sächsischen Staatskapelle an der Semperoper Dresden, wo er "Die Zauberflöte", "Le Nozze di Figaro" und "Hänsel und Gretel" dirigierte. Moritz Gnann ist außerdem als Gastdirigent der Deutschen Oper Berlin eng verbunden. 2018/19 debütierte er mit dem Gewandhausorchester und dem MDR Sinfonieorchester Leipzig. 2019/20 wird er erstmals die Badischen Staatskapelle Karlsruhe dirigieren.

Der gebürtige Münchener Martin Emmerich studierte von 2005 bis 2013 bei Josef Rissin und Albrecht Breuninger an der Musikhochschule Karlsruhe und schloss sein Diplom mit Auszeichnung ab. Im Mai 2009 gründete er mit dem Pianisten Fabian Wankmüller und dem Cellisten Heiner Reich das Aramis Trio, mit dem er eine Reihe nationaler und internationaler Wettbewerbe gewann.

Als Solist und Kammermusiker trat Martin Emmerich bereits in ganz Europa auf, darunter Amsterdam, London, Berlin, München und Salzburg. Außerdem brachten ihn einige Engagements nach Kasachstan, Japan, China und Südkorea. Auch im Orchesterbereich hat er sich früh profiliert: Als stellvertretender Konzertmeister der Jungen Deutschen Philharmonie und als Stimmführer und Konzertmeister im Jugendorchester der Europäischen Union spielte er bereits unter namhaften Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Bernard Haitink und Sir John Eliot Gardiner.

Seit Januar 2012 ist er als 1. Konzertmeister am Landestheater Coburg engagiert.

Tickets für das Concertino und die Sinfoniekonzerte am Sonntag und Montag gibt es im Vorverkauf in der Tageblatt-Geschäftsstelle.red

Ein ausführliches Interview mit dem GMD-Kandidaten Moritz Gnann finden Sie hier.