Schon lange kritisiert die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag die Situation in den Frauenhäusern des Freistaates. Vor allem fehle es den Einrichtungen, die Frauen und deren Kindern Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt bieten, an den finanziellen Mitteln. Damit einher gehen strukturelle Probleme, wie Platz- und Personalmangel. Das schränke die Hilfe für die Bedürftigen ein.

Die Coburger Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld (SPD) sieht die Kritik durch eine kürzlich veröffentlichte Studie vom Sozialministerium berechtigt und fordert ein Umdenken: "Was wir schon lange wussten, hat sich durch die Studie jetzt bestätigt. Frauen, die Opfer von Gewalt sind, müssen die Hilfe bekommen, die sie brauchen - auch in Coburg."


Nur Basisarbeit - mehr nicht

Margit Traut, Sozialpädagogin im Coburger Frauenhaus, gibt ihr Recht: "Es wird zwar vieles von den Kommunen