Grub am Forst
Gemeinderat

Es droht ein steiler Berg

Der in Grub am Forst geplante Geh- und Radweg wird eine komplizierte Angelegenheit.
Hier in Zeickhorn soll der neue Radweg in Richtung Grub beginnen. Über den genauen Verlauf an dieser Stelle muss noch entschieden werden.
Hier in Zeickhorn soll der neue Radweg in Richtung Grub beginnen. Über den genauen Verlauf an dieser Stelle muss noch entschieden werden. Foto: Lothar Weidner

Viel wird derzeit in Sachen Radwege geplant und gebaut - auch in Grub am Forst. Die Gemeinde möchte einen Geh- und Radweg von Grub am Forst nach Zeickhorn. Bei der Gemeinderatssitzung am Montagabend stellte Markus Albrecht vom Ingenieurbüro IVS seinen Plan dafür vor. Demnach soll der neue Weg in Verlängerung des Radweges aus Ebersdorf in Zeickhorn zwischen Tankstelle und Bushaltestelle anfangen.

Pillmann: Radler würden die Steigung meiden

Die Gemeinderäte bezweifelten, ob das so umsetzbar sei. Dieter Pillmann (GfG) befürchtete, dass die Steigung, die es am Anfang gebe, von Radlern gemieden würde. Dieser Meinung schloss sich das Gremium an. So kam es, dass diese Trasse rundweg abgelehnt wurde. Stattdessen solle eine neue Variante ausgearbeitet werden, die direkt an der Ortsverbindungsstraße entlanggeht, wünschten sich die Gemeinderäte. Der Planer verwies darauf, dass in diesem Fall erhebliche Hangarbeiten nötig seien, die das Ganze erheblich verteuerten. Dass der neue Weg im südlichen Bereich der Ortsverbindungsstraße entlanggeführt wird, das wollten die Gemeinderäte auch nicht. In der nächsten Sitzung soll ein neuer Plan vorgelegt werden. Dabei soll auf schonende Flächenverwendung Wert gelegt werden. Die Gemeinde erhofft sich eine hohe staatliche Förderung. Zudem ist noch eine Baugrunduntersuchung erforderlich.

Die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes beschäftigt den Gemeinderat schon seit geraumer Zeit. Beschlossen wurde, Neuausweisungen von Wohnflächen zu reduzieren. Das hat zur Folge, dass das Baugebiet "Zur Docke" und das Baugebiet in Rohrbach nördlich der Rohrbacher Straße kleiner werden.

Brücke wird abgerissen

Die Brücke am Parkplatz in der Ebersdorfer Straße ist marode, wie der Prüfer Harald Schmitt feststellte. Deshalb beschloss der Gemeinderat bei der Sitzung am Montag, das Bauwerk abzubrechen. Bevor ein Neubau erfolgt, ist zu prüfen, ob Fördergelder gewährt werden können.

Ein Tagesordnungspunkt war die Errichtung eines Trinkwasserbrunnens. Dafür gibt es neuerdings ein Sonderförderprogramm. Einzelprojekte können mit bis zu 15000 Euro gefördert werden. Auf Anraten des Bürgermeisters Jürgen Wittmann (GfG) wird sich die Gemeinde um eine Förderung bewerben, so viel stand am Montag fest.