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Creidlitz
Spatenstich

Der Bau des Feuerwehrhauses in Creidlitz beginnt

Offiziell wurde nun der Startschuss für das Projekt der Wehr in Creidlitz gegeben. Mit dem neuen Gebäude soll sich viel verbessern.
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Der offizielle Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus der Feuerwehr Creidlitz ist erfolgt. Für Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (5. von links) war es der erste Spatenstich als Stadtoberhaupt. Er nahm ihn zusammen mit den Bauverantwortlichen und Vertretern der Feuerwehr Coburg vor. Feuerwehrkommandant Andreas Becker (4. von links) freut für seine Aktiven, bald bessere Bedingungen zu haben.  Foto: Michael Stelzner
Der offizielle Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus der Feuerwehr Creidlitz ist erfolgt. Für Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (5. von links) war es der erste Spatenstich als Stadtoberhaupt. Er nahm ihn zusammen mit den Bauverantwortlichen und Vertretern der Feuerwehr Coburg vor. Feuerwehrkommandant Andreas Becker (4. von links) freut für seine Aktiven, bald bessere Bedingungen zu haben. Foto: Michael Stelzner
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Die Freude bei den 37 Aktiven der Feuerwehr Creidlitz ist riesengroß. Im kommenden Jahr ist es mit der beengten Situation im Feuerwehrhaus in der Nähe der Grundschule endgültig vorbei. Die Feuerwehr erhält ein neues Gebäude mit entsprechenden Umkleide- und Sanitärräumen, getrennt für die Wehrfrauen und Wehrmänner, sowie eine große Halle für ihre drei Fahrzeuge. Aufgrund der Geländetopographie wird das Gebäude regelrecht in den Hang geschoben. Dafür muss der Hang während der Bauarbeiten abgestützt werden.

Außerdem entstehen auf dem 4950 Quadratmeter großen Gelände zwischen Creidlitz und Ketschendorf ein Parkplatz sowie ein Übungsgelände. Das Gebäude entsteht auf 740 Quadratmetern Fläche. Im Erdgeschoss ist neben den Sanitär- und Umkleideräumen auch die Fahrzeughalle geplant. Im Obergeschoss ist ein Büroraum für die Wehrführung, ein Technikraum, ein WC und ein großer teilbarer Schulungsraum mit Teeküche und Abstellraum vorgesehen. Auf dem Profilblechdach soll eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Eigenstrom installiert werden.

Das bisherige Feuerwehrhaus erfüllt in vielen Punkten nicht mehr die Anforderungen. Es kann auch nicht erweitert oder umgebaut werden.

"Wir werden nicht Luxus verlangen, wir sind froh, wenn wir das Gebäude, so wie es geplant ist, bekommen. Es ist kein Schnickschnack drin, sondern nur Zweckmäßiges, das auch gebraucht wird", sagte der Kommandant der Feuerwehr Creidlitz, Andreas Becker, nach dem Spatenstich. Vielleicht könne man durch das neue Feuerwehrhaus neue Wehrleute und Jugendliche für die Wehr gewinnen, hofft Becker.

Der erste Spatenstich für den neuen OB

Für Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig war der Spatenstich ein besonderer Moment. Es war nämlich sein erster im neuen Amt. "Er wird mir bestimmt immer in Erinnerung bleiben", sagte Sauerteig im Beisein vieler Bauverantwortlicher. Der Oberbürgermeister betonte zunächst die Bedeutung der Stadtteile und blickte auf die Anfänge des Bauprojekts zurück. Sauerteig sprach von einem langen Weg. Denn bereits im Jahr 2014 wurde der Bau eines Feuerwehrhauses in Creidlitz von einer Projektgruppe empfohlen. Dieser Empfehlung ist der Stadtrat in einer Sitzung im Juli 2016 gefolgt. Der Finanzsenat gab im April 2019 seine Zustimmung. Einen Monat später traf auch der Zuwendungsbescheid der Regierung von Oberfranken ein.

Da der Bau in Betonbauweise ausgeführt wird, soll der Rohbau noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die offizielle Einweihung soll im Sommer 2021 erfolgen.

Bereits seit Mai laufen die Bauarbeiten in diesem Bereich, denn es müssen entsprechende Ent- und Versorgungsleitungen gelegt werden. Deshalb kommt es geringfügig zu Behinderungen für den Straßenverkehr, der durch eine Ampel geregelt wird. "Mit der Fertigstellung werden sich die Rahmenbedingungen für die Feuerwehr entscheidend ändern. Wir haben für die Wehr etwas Gutes auf die Beine gestellt und schaffen damit gute Übungs- und Ausbildungsbedingungen", betonte Sauerteig. Es gehe schließlich darum, Sicherheit für die Bürger zu schaffen, und manchmal auch darum, Leben zu retten.

Die Gesamtbaukosten wurden mit 2050000 Euro berechnet. Das Stadtoberhaupt hofft, dass es bei diesem Betrag bleibt und die Kosten nicht noch steigen.