Nach den starken Schneefällen der vergangenen Tagen juckt es längst auch die Wintersportler im Coburger Land in den Füßen. Die Ski-Nordisch-Abteilung des SV Bergdorf-Höhn kann nun melden, dass sie alles dafür getan hat, damit jeder, der will, die Winterfreuden bei seinem Lieblingssport genießen kann. Seit gestern sind die Loipen in den Bergdörfern rund um die Orte Brüx, Höhn, Rüttmannsdorf und Weimersdorf gespurt.

Die Klassische Loipe kann sowohl als 2-, 3- oder 5-Kilometer-Runde gelaufen werden. Start und Ziel befinden sich im Müßweg, hier sind auch ausreichend Parkplätze vorhanden, versichert der SV Bergdorf-Höhn in einer Pressemitteilung. Alternativ kann auch vom Parkplatz Bergkirche in die Loipe eingestiegen werden. Für Skating-Läufer ist außerdem eine zwei Kilometer lange Skating-Loipe gewalzt.

Das Raupenfahrzeug wird betreut von Volker Bräutigam, Volker Stegner und Reinhard Elsner. "Wir sind froh, dass wir den Wintersportlern ein entsprechendes Loipenangebot machen können", lässt Abteilungsleiter Ralf Stejskal ausrichten. Er fügt außerdem hinzu: "Mit einem Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu weiteren Läufern ist das Loipenerlebnis mit Sicherheit ein schönes Wintererlebnis."

Langlaufen: Ohne Stress und Druck und absolut pandemiegeeignet

Die Loipen Die Loipe wird bei ausreichender Schneelage täglich frisch präpariert. Das Höhner Schneetelefon ist unter 09568/7026 bei Volker Bräutigam zu erreichen.

Den Verein unterstützen Über eine kleine Spende im Spendenkasten am Loipeneinstieg freut sich der SV Bergdorf-Höhn. Die Unterhaltung der Gerätschaften kostet schließlich Geld. Das Engagement des Loipenteams geschieht selbstverständlich ehrenamtlich.

Eine Spende ist auch per Banküberweisung auf das Vereinskonto möglich:

SV Bergdorf Höhn

IBAN: DE83 7836 0000 0002 0112 71

BIC: GENODEF1COS

Warum in die Loipe gehen? Es gibt viele Gründe!

1. Langläufer leben länger: Der Titel einer Werbekampagne des Schweizer Skiverbands in den 1960er Jahren ist aktueller denn je. Regelmäßiger und vernünftig betriebener Ausdauersport - gerade an der frischen Luft - wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Mehr noch: Es führt damit auch zu einer Lebenszeitverlängerung.

2. Immer eine Skilänge Abstand:

Eineinhalb Meter Abstand halten, bleibt ein wichtiger Baustein, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Was in Bus, Bahn und Büro oft nur schwer umsetzbar ist, stellt auf der Loipe kein Problem dar. Mehr noch: Eine Skilänge Abstand zum Vordermann bzw. zur Vorderfrau ist immer garantiert. Auch die Kontaktvermeidung befindet sich bereits in der DNA des Langlaufens. Schließlich handelt es sich um eine kontaktlose Freiluftsportart. Langlaufen ist demnach bestens pandemiegeeignet.

3. Langlaufen bietet Freiheit:

Ausbrechen aus dem Alltag und die Natur unbeschwert genießen. Das Langlaufen stillt diese Sehnsucht wie keine zweite Sportart. Sich auf der Loipe bewegen, wann und wie schnell man will. Anhalten und den Ausblick in die Bergwelt genießen, wie es einem gefällt. Das zählt zu den großen Vorzügen des Skilanglaufens. Langlaufen kann man allein oder mit ausreichendem Abstand mit einem Mitglied eines weiteren Hausstandes.

4. Langläufer sind entspannte Zeitgenossen: Langlaufen bedeutet Entschleunigung. Keine Après-Ski-Hütten, keine Skifahrer, die wie Möchtegern-Olympiasieger über die Piste brettern. Der Großteil der Langläufer läuft ohne Stress und ohne sozialen Druck. Markenkleidung und Top-Equipment sind nicht unbedingt notwendig.

5. Wenig Aufwand, viel Erfolg: Auch in niedrigeren Lagen finden sich bei entsprechender Schneelage gut präparierte und anspruchsvolle Loipen - zumeist sogar direkt vor der Haustüre. Skier anschnallen, loslaufen und Kalorien verbrennen: All das ist auf den Langlaufloipen rund um die Bergdörfer möglich. Pro Stunde Bewegung in mittlerer Intensität verbrennt ein 70 Kilogramm schwerer Sportler beim Langlaufen rund 833 Kalorien. Beim Laufen sind es nur 700, beim Radfahren sogar nur 672 Kalorien.red