Er wurde im Jahr 2004 im Rahmen der Dorferneuerung vom Obst- und Gartenbauverein Fürth am Berg angelegt. Durch den Bauerngarten ist auf dem Dorfplatz eine einmalige Ruhezone mitten im Ort entstanden. Seit dieser Zeit wurden auch die Pflegearbeiten durch den Obst- und Gartenbauverein Fürth am Berg übernommen. Einige Jahre wurde die Anlage in Gemeinschaft gepflegt. In den letzten Jahren haben die Pflege und die Gießarbeiten drei Frauen aus dem Vorstand übernommen.

Blühstauden teils überwuchert

Aber auch die regelmäßige Pflege konnte nicht verhindern, dass sich im Laufe der Zeit einige Pflanzen so ausgebreitet haben, dass die bunt blühenden Stauden größtenteils überwuchert wurden. Der Blumenschmuck war nicht mehr so bunt und vielfältig wie in den ersten Jahren. "Da in den vergangen Monaten keine Vereinsveranstaltungen stattfinden konnten, haben wir beschlossen, den Garten komplett neu anzupflanzen", berichtet Vorsitzender Wolfgang Zarske. Das Ziel war es, den Garten wieder so zu gestalten, dass vom Frühjahr bis zum Herbst wieder eine Vielzahl von Blüten und Kräuter zu sehen sind und ihren Duft verströmen.

Projekt der Vorstandsfamilie

Es wurde ein Projekt der Vorstandsfamilie. Die schweren Arbeiten wie Ausgraben von Stauden, das Umgraben der Beete und den Abtransport mehrerer Anhänger zur Kompostierung übernahm der Vorstand selbst. Marina Zarske erledigte die restlichen Arbeiten und die Neuanpflanzung der Stauden. Der Bauhof hat die Vorstandsmitglieder auch wieder unterstützt und neben einigen neuen Pflanzen und Gräsern auch einen großen Berg Rindenmulch angeliefert. Die Verteilung nahm einige Tage in Anspruch. Der Mittelkreis des Gartens, in dem Kräuter angepflanzt sind, wurde mit Lavasteinen gemulcht, die ebenso wie einige neue Bauernhortensien, Kräuter und Blumen vom Verein angeschafft wurden. Dann wurden die Bänke am Dorfplatz gesäubert, geschliffen und neu eingeölt.

Einige kleine Kunstwerke, die zum Teil aus Treibholz aus der Steinach gestaltet wurden, bereichern nun die schöne Anlage, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Pfirsichbaum, die Weinstöcke, der alte Holunder und das Aroniabäumchen sind natürlich im Garten geblieben. Wolfgang Zarske: "Es spricht sich immer schnell herum, wenn es etwas zum Ernten gibt."