Viel ist passiert in den letzten Wochen auf der Baustelle für das Globe. Das künftige Ausweichquartier des Landestheaters Coburg in der Nähe der Itz nimmt immer deutlicher Konturen an. Besonders gut sichtbar ist das derzeit aus der Vogelperspektive, weil sich aktuell das Baugeschehen weitgehend noch im Untergrund abspielt.

Nachdem das Betonieren des künftigen Orchestergrabens Ende März schon mit einem Kurz-Konzert bei frostigen Temperaturen gefeiert wurde, sind inzwischen Wände im Untergeschoss in die Höhe gewachsen.

Globe-Baustelle in Coburg: Viel spielt sich noch im Untergrund ab

Auch die Außenwände sind inzwischen unübersehbar in die Höhe gewachsen und bereits mit der Frischbetonverbundfolie verkleidet, die zum Schutz vor Feuchtigkeit angebracht wird.

Der Zeitplan für das insgesamt rund 30 Millionen Euro umfassende Projekt ist ehrgeizig. Im Herbst 2022 soll das Landestheater hier sein Ausweichquartier für die Zeit der anstehenden Generalsanierung finden. Von den rund 30 Millionen Euro sind an reinen Baukosten für das Globe und seine drei Nebengebäude etwa 21,9 Millionen Euro veranschlagt.

Hinzu kommen Anschlusskosten zur Ver- und Entsorgung, Kosten für die Altlastenentsorgung sowie Kosten der Einrichtung und Fassadenbeleuchtung.jb