Das Netzwerk der "MINT-EC"-Schulen in Deutschland wird um 29 Schulen erweitert, darunter sieben aus Bayern. Unter anderem hat auch das Gymnasium Ernestinum den Zuschlag bekommen.

Zur Begriffserklärung: "MINT"-Fächer ist die Bezeichnung von Unterrichts- und Studienfächern aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Bei "MINT-EC" handelt es sich um ein nationales Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und einem ausgeprägtem Profil in den "MINT"-Fächern. Es wurde im Jahr 2000 von Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen.


Angebote für Schüler und Lehrer

"MINT-EC" bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk umfasst jetzt nach der jüngsten Erweiterung 295 zertifizierten Schulen mit rund 315 000 Schülern sowie 25 000 Lehrkräften. Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände Bayme vbm und vbw.

Die jetzt neu aufgenommenen Schulen hätten die unabhängige Fachjury im "MINT-EC"-Auswahlverfahren von ihren "hervorragenden und ausgeprägten MINT-Profilen" überzeugt, wie es in einer Mitteilung des Vereins "MINT-EC" heißt.


Austausch über Ländergrenzen

Wolfgang Gollub, der Vorstandsvorsitzender von "MINT-EC" wird mit den Worten zitiert: "Mit dem diesjährigen Auswahlverfahren gewinnen wir erneut eine große Zahl herausragender Schulen." Und: "Wir bieten diesen die einmalige Möglichkeit, in einem starken Netzwerk mitzuarbeiten, sich über Ländergrenzen hinweg auszutauschen und sich so konsequent weiter zu entwickeln."

Insgesamt hatten sich 44 Schulen um eine Aufnahme in "MINT-EC" beworben. Davon wurden 13 als Mitglied und 16 als Anwärter aufgenommen. Die Anwärter-Schulen müssen sich nach zwei Jahren um eine Mitgliedschaft bewerben. Mitglieder müssen sich alle vier Jahr um den Erhalt der Mitgliedschaft bewerben.