Coburger Convent sagt Treffen in Coburg ab

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Das Totengedenken gehört zum Programm des Pfingstreffens des Coburger Convents. Doch in Coburg wird dieses Jahr nichts stattfinden. Foto: CT-Archiv
Das Totengedenken gehört zum Programm des Pfingstreffens des Coburger Convents. Doch in Coburg wird dieses Jahr nichts stattfinden. Foto: CT-Archiv

Seit fast 150Jahren ist es ein fester Termin im Coburger Kalender: Zu Pfingsten kommen die Vertreter der Landsmannschaften und Turnerschaften. Heuer (wieder) nicht.

Schon 2020 hat der Coburger Convent (CC) seinen Pfingstkongress in Coburg abgesagt. Der Grund: Corona. Am Montag hat der Verband mitgeteilt, dass es auch in diesem Jahr kein Treffen in Coburg geben wird. Der Kongress mit rund 300 Teilnehmern soll stattdessen in einer Messehalle in Hannover stattfinden und nur einen Tag dauern. Das Pfingsttreffen mit Kongress in Coburg dauert normlerweise vier Tage.

"Dieser Entscheidung über die Absage in Coburg liegt eine lange und ausgewogene Diskussion zu Grunde, die alle aktuellen Entwicklungen, die Berücksichtigung aller Satzungen, Ordnungen, örtlichen Gegebenheiten in Coburg, der möglichen pandemischen Entwicklung und der sich daraus ergebenen Einschränkungen miteinschließt. Die Entscheidung ist nicht leichtfertig getroffen worden, zumal es das zweite Pfingstfest in Folge ist, dass dadurch ausfällt", teilt CC-Pressesprecher Martin Vaupel mit. "Die Absage orientiert sich auch an den Erkenntnissen des aktuellen Planungsstands des Kongressbeauftragten und den terminlichen Vorgaben für die formelle Beantragung von Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen. Dies und der bisher schleppende Beginn der Impfungen lässt vermuten - die erste Altersstufe wird nicht vor Ende März durchgeimpft sein -, dass, anders als noch im November 2020 zum Zeitpunkt der letzten Vorstandssitzung, sich dadurch unlösbare Probleme bei den Auflagen eines Hygienekonzeptes für den Verband ergeben werden."

Der Coburger Convent ist ein Zusammenschluss von Studentenverbindungen, die sich als Landsmannschaften und Turnerschaften bezeichnen. Seit 1872 treffen sich diese Verbindungen in Coburg, das damals noch Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha war. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte diese Tradition 1951 wieder auf.