• Coburg: Neue "foodbar" soll noch 2022 eröffnen - das ist geplant
  • "So etwas gibt es in Coburg noch nicht": Inhaber von Konzept überzeugt
  • Neuer Gastro-Betrieb will mit Metzgerei, Bäckerei und eigenem Bier punkten
  • "Heimisch und regional": Das ist dem Betreiber besonders wichtig

Bei Betreiber Andree Schneider ist die Vorfreude groß. Voraussichtlich Ende dieses Jahres soll seine neue Gastronomie "foodbar" in Coburg eröffnen. Neben selbstgemachten Speisen stehen auch selbstgebraute Biere und eigener Kaffee auf der Speisekarte. Zudem soll es auch eine Metzgerei und eine Bäckerei geben. Ein Punkt ist dem Inhaber dabei sehr wichtig.

Coburger Betreiber gestaltet "foodbar" selbst: "Ich nehme das in die Hand"

Andree Schneider, überdies Inhaber der"Bau Manufaktur Coburg", hat sich von der Metzgerei Thein inspirieren lassen, die vorher im Gebäude war. "Bei der Fleischerei Thein wurde Kunden die Möglichkeit gegeben, Essen mit Genuss zu verbinden", erklärt Schneider. "Genau diesen Punkt wollen wir auch erfüllen". Laut ihm sei das frühere Metzgereigeschäft ein guter Anlaufpunkt für Handwerker, ältere Stammkunden und Autofahrer gewesen.

Als Leiter einer Architekten-Firma hat Schneider eine genaue Vorstellung von der künftigen "foodbar". "Seit Corona sind uns leider die Interessenten und Unterstützer abgesprungen. Deswegen nehme ich es seitdem selbst in die Hand", berichtet er. Die Baumaßnahmen sind demnach schon in vollem Gange

Ziel sei es, die "foodbar" Ende 2022 zu eröffnen. "Ich kann das noch nicht sicher sagen, aber wir planen damit", berichtet Schneider, der sich bereits jetzt auf die neue Herausforderung freut. "Ich habe zwar wenig Erfahrung in der Gastronomie, aber wir haben qualifiziertes Personal eingestellt", sagt er. So seien schon alle Verträge in trockenen Tüchern.

Gastronomie, Metzgerei, Bäckerei & Co. - breites Angebot soll Kunden anlocken

In der Kasernenstraße 9 in Coburg soll dann Ende dieses Jahres ein Gebäude entstehen, das "es in dieser Form in Coburg noch nicht gibt", berichtet Schneider. So wird es eine eigene Metzgerei und Bäckerei und ein erweitertes Angebot von Feinkost geben.

"Außerdem haben wir ein größeres Weinangebot der Weinhandlung Oertel in Coburg", so Schneider weiter. In Staffelstein lässt er sich auch eigenes Bier brauen. In der Brauerei "hopfenrebell" entsteht das "Coburger Bier Number One". Auch eigener Kaffee aus Staffelstein erhält Einzug in das Sortiment der "foodbar".

Laut Schneider soll es in der neuen Gastronomie Produkte vor Ort und zum Mitnehmen geben. "Der Standort ist für uns hervorragend, da auch viele Autofahrer auf dieser Straße unterwegs sind. Diese können kurz aussteigen und sich überzeugen lassen". Geplante Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Samstag 8 bis 19 Uhr. Sonntag und Montag ist jeweils Ruhetag.

"Produkte aus guter Haltung": Betreiber lässt sich in Österreich inspirieren

Der Fokus soll vor allem auf der Metzgerei liegen. "Wir haben zwar keine eigene Schlachtung, setzen aber ausschließlich auf regionale Produkte", so Schneider. Dabei setze er auf einen guten Umgang mit den Tieren und nicht auf Massentierhaltung. "Das ist für uns ein ganz wichtiger Punkt".

"Es wird eine Metzgerei mit heimischem Rind geben", berichtet er. So können Gäste der "foodbar" künftig ihr eigenes Fleisch kaufen oder vor Ort verkosten. "Ich bin Fan von Genuss von Fleisch. Lieber einmal die Woche zum regionalen Metzger, als Billigprodukte aus schlechter Haltung kaufen", erklärt Schneider.

Ein Teil des Rindfleisches komme dennoch aus dem österreichischen Großarl. "Ich bin großer Österreich-Fan", berichtet Schneider. "In der Großarler Genusswelt habe ich einen ersten Einblick in artgerechte Tierhaltung bekommen", erklärt er. "Die Liebe zum Produkt muss schon bei der Schlachtung anfangen und nicht erst auf dem Teller". 

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