"Die Brühe fließt ungehindert in die Kanalisation", heißt es in der Mail an Bürgermeister Martin Finzel. Als Verursacher verdächtigt wird der Besitzer der Hähnchenmastanlage. Sofort wird Reiner Scholz vom Bauamt der Gemeinde informiert.
Nach Ortseinsicht der fachkundigen Stelle für Wasserwirtschaft kommt am Nachmittag Entwarnung aus dem Landratsamt: "Auf einer abgetrennten und befestigten Fläche eines Grüngutannahme- und Kompostplatzes war Pferdemist abgelagert. Durch den starken Regen haben Abschwemmungen den Zulauf der Güllegrube verstopft.
Das dadurch angefallene Niederschlagswasser konnte somit nicht mehr vollständig ablaufen. Dadurch ist es über ein Grundstück in den nächsten Straßeneinlauf geflossen."
Eine Gewässerverunreinigung sei nicht festzustellen gewesen. Auch die Probenentnahme an der Kläranlage war unauffällig. Ein Fischsterben war nicht zu beobachten, schreibt das Landratsamt.


Schnelle Hilfe

Reiner Scholz von der Gemeinde Ahorn betont gegenüber dem Tageblatt ausdrücklich: "Die Hähnchenmastanlage hatte mit dem Fall nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, der Besitzer hat schnell und zügig gehandelt, in dem er Sandsäcke ausgelegt hat und einen Güllewagen bereit gestellt hat. Er hat es nicht immer einfach." nel