Weil die Kosten für viele Händler zu hoch sind, sorgt sich die CSB-Fraktion um eine flächendeckende Beleuchtung der Coburger Innenstadt.
In der Advents- und Weihnachtszeit sollte die
Innenstadt schön beleuchtet sein, finden die Christlich-Sozialen Bürger (CSB) um Stadtrat Christian Müller. Doch die Finanzierung - bislang unter Beteiligung des Einzelhandels - werde von Jahr zu Jahr schwieriger. "Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass keine flächendeckende Weihnachtsbeleuchtung mehr in der Innenstadt zustande kam", hat Müller festgestellt und schlägt deshalb Folgendes vor: "Die Stadt
Coburg übernimmt künftig die Beschaffung, die Montage und auch den Betrieb einer flächendeckenden Weihnachtsbeleuchtung"; Installation und Abbau könnte der CEB übernehmen, die Stromkosten könnte die SÜC und CEB schultern.
"Eine ansprechende Beleuchtung in der Advents- und Weihnachtszeit", so schreibt Müller in der Begründung seines Stadtratsantrags, "ist nicht nur für den Einzelhandel von Bedeutung." Eine Beleuchtung gehöre vielmehr "inzwischen zur Darstellung eines Stadtbilds während dieser Zeit". Hierdurch würden Besucher auf das Erlebnis der Innenstadt eingestimmt, und es würden auch nicht nur die Händler, sondern alle Gewerbetreibenden in der Innenstadt davon profitieren. "Der entsprechende Betrieb der Weihnachtsbeleuchtung sollte daher als wirtschaftsfördernde Maßnahme durch die Stadt Coburg organisiert und finanziert werden", so Müller.
ct
Welches Erlebnis in der Innenstadt bitte? Wir reden doch hier von Coburg oder?
Immer, wenn ich lese, was Christian Müller wieder mal von sich gegeben hat, muß ich an einen Satz des großeh Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) denken:
"Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen."