Jörg Schulz und seine Kollegen hatten sich viel Mühe gemacht. Zum Infotag der Firma Tennet über die neue 380-kV-Leitung im Coburger Land hatten sie eine Visualisierung vorbereitet. Auf dem Bildschirm konnten die Besucher in einer dreidimensionalen Darstellung von allen möglichen Standorten aus betrachten, wie die Leitung in der Landschaft am Froschgrundsee aussehen könnte. Doch nicht alle waren mit der Darstellung glücklich.

"Ich musste auf der dreidimensionalen Computersimulation zweimal hinschauen um einen Mast schemenhaft im Hintergrund zu erkennen. Einen zweiten und dritten Mast, obwohl sie aufgrund des Maßstabs auch hätten da sein müssen, habe ich in der Darstellung nicht gefunden", lautet das Urteil von Oliver Weingarth zu der angebotenen Visualisierung.