Eine verendete Wildente in Bayreuth trug die Geflügelpest in sich. Bürger und Geflügelhalter sollen nun bestimmte Verhaltensregeln beachten.
Bei einer am Röhrensee in Bayreuth tot aufgefundenen Wildente wurde vom Friedrich-Löffler-Institut hochpathogenes Geflügelpestvirus von Typ H5N1 nachgewiesen. Dies teilt das Veterinäramt der Stadt Bayreuth mit.
Auch in einigen benachbarten Land- und Stadtkreisen ist es inzwischen zu Nachweisen dieses Virus bei wildlebendem Wassergeflügel gekommen. Somit ist das Risiko eines Eintrags in die Hausgeflügelbestände jetzt deutlich gestiegen. Die Bürgerinnen und Bürger sollten zu ihrem Schutz folgende Verhaltensregeln beachten:
Tote Wildvögel nicht anfassen
Die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen, falls es doch zu einem Kontakt gekommen ist
Funde von totem oder krankem wildlebendem Wassergeflügel (z. B. Wildenten und Wildgänse) oder Greifvögeln dem Veterinäramt melden
Hunde in der Nähe von Gewässern mit Wildvögeln (z. B. Röhrensee, Roter Main oder Hofgarten) anleinen
Für fachliche Rückfragen oder um verendetes wildlebendes Wassergeflügel zu melden (bitte mit GPS Daten), können sich Bürgerinnen und Bürger an das Veterinäramt der Stadt Bayreuth unter der Telefonnummer 0921 150 40 66 oder per Mail Veterinaeramt@stadt.bayreuth.de von Montag bis Donnerstag, von 8 Uhr bis 14 Uhr, sowie am Freitag, von 8 Uhr bis 12 Uhr, wenden.
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