Jugendlicher fährt frisierten E-Scooter - doch das ist nun sein kleinstes Problem

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Ein E-Scooter erregte die Aufmerksamkeit zweier Polizisten in Bayreuth. Mit dem rabiaten Fluchtversuch des Fahrers haben die Beamten wahrscheinlich nicht gerechnet.

Die Streifenbesatzung der Bayreuther Polizei wollte einen E-Scooter und dessen Fahrer am Mittwoch (23. Dezember 2026) gegen 7.25 Uhr kontrollieren, weil das Fahrzeug ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war.

Wie die Polizei berichtet, habe der Jugendliche die Flucht angetreten, als er die Beamten bemerkte. Die beiden Streifenpolizisten verfolgten ihn zu Fuß und schnitten ihm im Bereich der Carl-Maria-von-Weber-Straße in Bayreuth den Weg ab. Doch der E-Scooter-Fahrer gab laut Polizeibericht nicht auf, fuhr mit seinem Roller einen  der Beamten an und setzte seine Flucht fort. Der Polizist sei dabei zu Boden geschleudert und so stark verletzt worden, dass er in einer Klinik ärztlich behandelt werden  musste.

Zweiter Fluchtversuch in Bayreuther Innenstadt scheitert

Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem Flüchtigen ein. Mitarbeiter der Sicherheitswacht fanden ihn dann schließlich im Bereich des Rotmaincenters in Bayreuth. Zwar hat der junge Mann erneut einen Fluchtversuch unternommen. Doch die Polizei stoppte ihn diesmal in der Nähe des zentralen Bayreuther Busbahnhofes und nahm ihn fest.

Aber warum versuchte der E-Scooter-Fahrer überhaupt mehrfach, sich aus dem Staub zu machen? Erste Ermittlungen ergaben lediglich, dass der Roller wohl frisiert war und knapp 40 km/h schnell fuhr. Doch das dürfte nach der gewaltsamen Flucht vor der Polizei nun sein geringstes Problem sein. Gegen den Minderjährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei übergab den Jugendlichen nach Abschluss der Ermittlungen seiner Familie. Der E-Scooter wurde sichergestellt. 

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Vorschaubild: © Christoph Soeder/dpa