Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen ist es am Donnerstagabend (18. August 2022) auf der A9 bei Plech (Landkreis Bayreuth) in Fahrtrichtung München gekommen.

Ein 30-jähriger Fahrer fuhr mit seinem Kleintransporter auf ein vor ihm fahrendes, langsameres Auto nahezu ungebremst auf. Aufgrund des hohen Geschwindigkeitsunterschiedes krachte der Kleintransporter auf der rechten Fahrspur massiv in das Heck des Autos. Dieses wurde noch mehrere Meter nach vorne katapultiert, bis die Fahrzeuge letztlich auf der Autobahn liegen blieben, berichtet die Verkehrspolizei Bayreuth.

Unfall auf der A9: Fahrer leicht verletzt, Sachschaden im fünfstelligen Bereich

Die beiden Fahrer konnten sich selbst aus ihren stark beschädigten Fahrzeugen befreien und wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Sie befanden sich jeweils alleine in ihren Fahrzeugen. Zur Abklärung wurden sie durch einen Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Da die mittlere und rechte Fahrspur mit Fahrzeugteilen und Betriebsstoffen verunreinigt waren, wurden diese zunächst gesperrt. Der Verkehr wurde über die linke Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam nur zu geringen Verkehrsbehinderungen. Mit vor Ort waren die freiwillige Feuerwehr Ottenhof, das technische Hilfswerk (THW) Pegnitz und die Autobahnmeisterei Trockau. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet.    

 

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