Kurz nach Massenkarambolage: Schon wieder Unfall auf A9 - Polizei hat wichtige Hinweise

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Im Kreis Bayreuth kam es erneut zu einem Auffahrunfall auf der A9, weil ein Fahrer geblendet wurde. Zwei Frauen mussten mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Erst am Montag hatte sich auf der A9 im Landkreis Bayreuth ein schwerer Unfall ereignet, nun kam es an der gleichen Stelle der Autobahn erneut zu einem Zusammenstoß. Auch die Ursache der Kollision ist laut Polizei dieselbe.

Am Dienstagmorgen (13. Dezember 2022) kam es zwischen der Anschlussstelle Trockau, einem Gemeindeteil der Stadt Pegnitz, und der Rastanlage Fränkische Schweiz in Fahrtrichtung München zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, wie die Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth meldet.

Unfall auf A9 bei Trockau: Rettungshubschrauber im Einsatz

Zunächst hielt ein Fahrzeug auf dem Seitenstreifen wegen der schlechten Sicht und der tiefstehenden Sonne an. Ein zweites Fahrzeug touchierte dieses beim Vorbeifahren seitlich und hielt daraufhin wenige Meter weiter am Seitenstreifen an. Als beide Fahrer selbstständig Daten austauschten, fuhr ein drittes Auto ungebremst auf das am Seitenstreifen stehende Fahrzeug von hinten auf. Die 40-jährige Fahrerin und ihre 29 -jährige Beifahrerin kamen mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Weiden bzw. nach Bayreuth. Ihr Gesundheitszustand sei laut Polizei aber stabil.

Zuvor hatte eine Massenkarambolage am Montag stundenlange Verkehrsbehinderungen auf der A9 verursacht. Auch dieser Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstellen Trockau und der Rastanlage. Insgesamt waren zwölf Fahrzeuge daran beteiligt.

Jens Bäcker von der Verkehrspolizei Bayreuth appellierte daraufhin an Verkehrsteilnehmer, vor Fahrtbeginn auf saubere Autoscheiben zu achten, um eine optimale Sicht zu ermöglichen. Um außerdem nicht geblendet zu werden, sollten Fahrer immer eine Sonnenbrille zur Hand haben und den Sonnenschutz herunterklappen.

Vorschaubild: © Michael Schwarzenberger/Pixabay.com (Symbolbild)