Mit 38,12 Prozent der Erststimmen lag die 43-Jährige, die dem letzten Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder als Gesundheitsministerin angehört hat, jedoch rund zehn Prozent hinter ihrem eigenen Ergebnis von 2013. Bei der damaligen Wahl war die Bambergerin noch auf 47,7 Prozent im Wahlkreis Bamberg-Stadt gekommen, zu dem neben der Stadt Bamberg auch die Landkreis-Kommunen Bischberg, Gundelsheim, Hallstadt, Lisberg, Oberhaid, Priesendorf, Stegaurach, Viereth-Trunstadt und Walsdorf gehören. Allerdings verbuchte Huml ein besseres Ergebnis als ihre Partei, die bei den Zweitstimmen auf 32,28 Prozent kam.

Nicht der SPD-Stadtrat Heinz Kuntke (8,77 Prozent) sondern die Grüne Stadträtin Ursula Sowa (21,66 Prozent) und der AfD-Kandidat Jan Schiffers (11,87 Prozent) folgen auf den Plätzen 2 und 3. Auch wenn die 61-jährige Architektin das Direktmandat verpasst hat, so dürfte sie als Nr. 1 der oberfränkischen Liste ihrer Partei auf diesem Weg den Einzug ins Maximilianeum geschafft haben.

OB Andreas Starke (SPD) sprach von einer "bitteren Wahlniederlage, die auch zu denken geben sollte." Nun stehe die Ursachenforschung an. "Insgesamt ist für Bayern ein neues Kapitel in der Parteienlandschaft aufgeschlagen worden", meinte das Stadtoberhaupt.

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