Lange bleiben Gewerbeflächen in Bambergs Zentrum nicht leer, denn die Innenstadt hat auch in Zeiten des Onlinehandels ihren Reiz .
Gerade an den Wochenenden ist die Bamberger Innenstadt gut besucht: "Wir haben eine sehr hohe Frequenz in der Fußgängerzone", sagt Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg. Keine Garantie für erfolgreichen Handel, aber ein starkes Argument.
In anderen Bereichen kann die Stadt noch nachbessern. Gerade den inhabergeführten Läden greift die Wirtschaftsförderung unter die Arme, um zeitgemäß zu bleiben. Mehr dazu lesen Sie
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Geiz ist Geil - Metalität von uns als Verbraucher und horrend gestiegene Mietpreise und Nebenkosten werden das wohl auf absehbare Zeit nicht verbessern.
Auch nicht, wenn es möglich sein sollte, Löhne und Gehälter der immer freundlichen und hoch motivierten Mitarbeiter/-innen im Einzelhandel noch weiter in den dreistelligen Euro-Bereich zu drücken. Bei Öffnungszeiten bis 22:00 natürlich
Das große Problem ist doch, dass jeder der guten alten Zeit vor ca. 30 Jahren mit kleine und großen Geschäften aller Art in Bamberg nachtrauert. Die Lnage Straße z.B: Da gab es noch Pretti, Tengelmann, ein kleines Obst- und Gemüsegeschäft, eine (gute) Metzgerei, ein Schreibwarengeschäft etc. Alles eben in Laufnähe. Wir vermissen solch eien Vielfalt, sind aber am Sterben dieser Läden selbst mit schuld, kauft man doch immer mehr auf der grünen Wiese bzw. über das Internet. Schade drum
Es kommt wohl auf den Blickwinkel an, aus der man die Einkaufsstadt Bamberg beurteilt.
Für mich ist der Leerstand (in den eigentlichen 1A Lagen) schon deutlich zu erkennen und von nur kurzfristig kann auch keine Rede sein.
Die Hauptwachtstraße deren Status wohl keinem so wirklich bekannt ist. Spielstraße, Fußgängerzone oder doch normale Straße? Es würde das Verhalten von so manchem Auto- oder Radfahrer erklären.
Es macht jedenfalls keinen Spaß sich dort länger aufzuhalten, geschweige denn dort zu flanieren oder sich die Auslagen der Geschäfte anzusehen.
Der Leerstand und die sich langsam abzeichnende, fehlende Qualität in den Neuvermietungen sprechen für sich.
Ich würde mir wünschen, dass neben den Statistiken auch der Blick auf die Situation vor Ort sein darf. Tür aufmachen, rausgehen und die Menschen befragen. Testeinkäufe wo gezielt nach Produkten gesucht wird, die eine Innenstadt attraktiv machen. Ist ein Vergleich von Produkten und Preisen möglich, ist das Angebot breitgefächert.
Eine Bahnfahrt nach Erlangen sogar nach Bayreuth ist interessant. Sie werden dort genug junge Menschen finden die zum Einkaufen Bamberg verlassen.
Es gibt noch genug Hausaufgaben zu machen.