Etwa 30 Eschen, Erlen, Birken und ein Ahornbaum wurden in den letzten Tagen entlang des Leitenbaches in Drosendorf gefällt. "Die Aktion war mit dem Bund Naturschutz abgesprochen. Es soll auch für Ersatz gesorgt werden", teilte Bürgermeister Johann Bäuerlein (CSU/WLW) im Gemeinderat mit. Kritik entzündete sich daran nicht: Die Bäume standen der Hochwasser-Freilegung von Drosendorf im Weg. Und die soll voran gehen. Weil der Winter auf sich warten lässt, setzt die Schweinfurter Firma Glöckle seit einigen Tagen die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt des Hochwasserschutzes für Drosendorf fort.

Von besonderem Wert waren die Gehölze am Bachufer nicht, ergänzte Bauamtsleiter Michael Karmann. Meist auf natürliche Weise angewachsen, stellten sie keine floristische Besonderheit dar.