Die Torschuster-Kreuzung in Bamberg wird acht Wochen voll gesperrt. Umleitungen und ein Sonderfahrplan für Busse gelten.
Die Kreuzung Jakobsplatz – Michelsberger Straße – Sutte/Maternstraße, kurz "Torschuster", wird ab Dienstag, 26. Mai, für voraussichtlich acht Wochen voll gesperrt. Grund ist die Wiederherstellung der stark geschädigten Straßenoberflächen im Zusammenhang mit dem Großprojekt “Wasser 2025“ in den Straßenzügen Sutte und Michelsberg. Zusätzlich finden Leitungsarbeiten der Stadtwerke Bamberg und von Telekommunikationsunternehmen statt.
Da im Bereich der Torschuster-Kreuzung der Pflasterbelag auch "Schwerlastverkehr" tragen muss, muss das Pflaster auf Beton verlegt werden. Dieser hat eine Aushärtungszeit von vier Wochen, bis er für Verkehrsbelastungen freigegeben werden kann. Dies erklärt zum einen die vermeintlich lange Bauzeit und beantwortet zugleich die Frage, warum eine Vollsperrung erforderlich ist. Denn würde man zuerst nur einen Teilbereich pflastern, könnte dieser Bereich nicht bereits für den Verkehr freigegeben werden.
Daher wird die gesamte Fläche "in einem Zug" wiederhergestellt. Die gute Nachricht: Die Erreichbarkeit aller Privatanwesen und öffentlicher Einrichtungen ist gewährleistet, auch wenn teilweise größere Umwege in Kauf genommen werden müssen. Der Beginn der Arbeiten wurde zudem bewusst in den Zeitraum der deutlich verkehrsärmeren Pfingstferien gelegt.
Eine Ausführung in den Sommerferien ist wegen der Sandkerwa nicht möglich. Während der Baumaßnahme am "Torschuster" ist die Erreichbarkeit von Jakobsberg und St.-Getreu-Straße mit den hier angesiedelten öffentlichen Einrichtungen wie Klinikum Michelsberg, Altenheime, Musikschule etc. nur über Münchner Ring – Wildensorg – Wildensorger Straße – Am Bundleshof – St.-Getreu-Straße gegeben.
Eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert. Verkehrliche Auswirkungen im Überblick:
Während der Dauer der Arbeiten mit anschließender Aushärtezeiten gelten folgende Verkehrsregelungen:
alle zuführenden Straßen zur Kreuzung "Torschuster" – Obere Karolinenstraße, Michelsberg/Michelsberger Straße, Jakobsberg und Maternstraße – sind Sackgassen
der Anliegerverkehr ist jeweils bis zur "Baustelle" möglich, die Erreichbarkeit aller Anwesen ist gewährleistet, dies gilt auch für die Müllentsorgung
die Einbahnregelung Michelsberg und Michelsberger Straße ist aufgehoben, die Straße wird zur Sackgasse mit Gegenverkehr für Anwohner bzw. die hier vorhandenen Einrichtungen (Aufseesianum und Kindergarten St. Michael)
für Anwohner der Maternstraße (Einbahnstraße) ist die Weiterfahrt über die Sutte möglich (Ringverbindung unterhalb der "Baustelle" Torschuster)
für "Fußgänger" ist die "Baustelle" am "Torschuster" auf einer Seite passierbar
"Radverkehr" kann den Torschuster über Aufseßstraße – Michelsberg – Storchsgasse umfahren. "Radverkehr" kann den Torschuster bergaufärts über Aufseßstraße – Michelsberg – Storchsgasse umfahren. Stadteinwärts ist eine Umfahrung über Jakobsplatz (Rückseite) – Sutte – Domgrund möglich.
Von der Sperrung sind auch die Stadtbusse der Stadtwerke Bamberg betroffen. Die Linie 910 wird großräumig umgeleitet und in zwei Linienäste aufgeteilt: Richtung Michelsberg und zurück verkehrt die Linie über den Münchner Ring und Wildensorg. Bei diesen Fahrten entfallen die Haltestellen "Lange Straße" bis "Jakobsplatz" bzw. "Jakobsplatz" bis "Schönleinsplatz".
Zusätzlich werden Montag bis Samstag Fahrten bis Domplatz und zurück angeboten. Während der Baumaßnahme gilt ein Sonderfahrplan, der kurz vor Baubeginn unter www.stadtwerke-bamberg.de/bus sowie über die Onlineauskunft und die VGN-App "Fahrplan und Tickets" abrufbar ist. Die Fahrpläne hängen außerdem kurz vor Baubeginn an allen Haltestellen der Linie 910 aus.
Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung.