Seit mehr als einem Jahr bleibt das Innere des Fuchsparkstadions für Vereine, Fans und Schulklassen verschlossen. Die Verantwortlichen des FC Eintracht Bamberg warten noch immer auf Erklärungen der Stadt. Schuld an der Sperrung ist ein Wasserschaden, für den bislang noch nicht einmal die Ursache ermittelt werden konnte.

"Über den Winter ist der Wasserschaden ausgetrocknet und wir waren recht zuversichtlich. Leider sind zwischenzeitlich die erheblichen Wassereintritte erneut aufgetreten", berichtet die städtische Pressesprecherin Ulrike Siebenhaar. Aktuell warte das Immobilienmanagement auf die Ergebnisse einer erneuten Begutachtung. Demnächst würden "temporäre Umkleide- und Sozialräume in Containern vor dem Stadion" aufgestellt, um die größten Bedarfe abzudecken. Ein Zeit- und Maßnahmenplan liege aber noch nicht vor.

Zwar wurden nach langem Drängen Toilettencontainer aufgestellt, doch die Rahmenbedingungen am Stadion bleiben schwierig. Das macht Eintracht-Fans und Sponsoren wie Günter Lückemeier (BKM Mannesmann) gehörig zu schaffen. "Erst beim letzten Heimspiel hatte ich potenzielle neue Sponsoren für unseren Verein zu Gast", sagt Lückemeier. "Die sahen zwar ein tolles Fußball-Spiel, aber mit Toiletten-Containern und unserem improvisierten Ausschank hab' ich mich bis auf die Knochen blamiert."

BuB-Stadträtin Daniela Reinfelder hat inzwischen beantragt, im Stadtrat einen "Sachstandsbericht über die Benutzbarkeit des Fuchsparkstadions" zu geben. Nutzer und Vereine sollten über den zukünftigen Zeitplan und Alternativen während der geplanten Gesamtsanierung informiert werden.

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