Die vier Youngster werden ebenso wie Antonia Gut, Sina Dorberth und Katharina Kreklau auch in der Regionalliga für den Kooperationspartner aus Kemmern spielberechtigt sein, um Wettkampfpraxis zu gewährleisten.
"Das Wichtigste für die Entwicklung der Spielerinnen ist, dass sie jedes Wochenende auf dem Feld stehen", sagt Cheftrainer Ulf Schabacker und blickt auf drei intensive Trainingsmonate zurück: "Alle haben sehr viel Zeit und Einsatz investiert, um sich zu verbessern. Davon werden die Mädels selbst und ihre Teams profitieren. Das gilt auch und vor allem für Spielerinnen wie Paulina Winter oder Anja Röder, die wir heuer noch nicht mit in den Kader nehmen konnten. Wir werden sie alle in der Bayernliga, Regionalliga oder Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) weiter begleiten und versuchen, Stück für Stück an das Niveau heranzuführen." Begleiten auf dem Weg, den auch die aktuellen Doppellizenz-Spielerinnen gingen.
Alle sieben spielten 2010/2011 unter Janet Fowler-Michel, der heutigen Trainerin des Zweitliga-Konkurrenten aus Würzburg, für das Team Oberfranken in der WNBL und schafften den Sprung unter die letzten Vier.
Nachdem sie anschließend weitere Erfahrungen sammelten, sollen sie nun Zweitliga-Luft schnuppern. "Alle haben sich durch gute Trainingsleistungen empfohlen, aber es geht am Ende auch um die realistische Chance auf Einssatzzeit, denn wir wollen die Spielerinnen nicht versauern lassen. Sandra, Nora, Anne und Nani haben das Zeug dazu, sich durch harte Arbeit und gute Auftritte in der Regionalliga ihre Minuten in der 2. Liga zu erkämpfen", ist sich Schabacker sicher. seha