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Für Brose Bamberg ist noch alles drin

Brose Bamberg muss im Viertelfinal-Rückspiel gegen die EWE Baskets Bamberg am Samstag einen Fünf-Punkte-Rückstand wettmachen, um das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft zu erreichen.
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Elias Harris (links) zieht am Oldenburger Nathan Boothe vorbei. Foto: D. Löb/Pool via F. Hoermann/S. Simon
Elias Harris (links) zieht am Oldenburger Nathan Boothe vorbei. Foto: D. Löb/Pool via F. Hoermann/S. Simon

Mladen Drjiencic brachte es auf den Punkt. "Dieses Polster bedeutet nichts", sagte der Trainer der EWE Baskets Oldenburg nach dem 86:81-Erfolg seines Teams gegen Brose Bamberg am späten Donnerstagabend. Einen Fünf-Punkte-Rückstand müssen die Oberfranken beim Finalturnier der Basketball-Bundesliga im Viertelfinal-Rückspiel am Samstag (16.30 Uhr) wettmachen, um ins Halbfinale - wohl gegen Alba Berlin - einzuziehen. "Wir haben eine reelle Chance, das zu schaffen", meinte Brose-Coach Roel Moors.

Die Mannschaft des Belgiers hat noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen, denn im dritten Viertel lag sie bereits mit 17 Punkten Differenz im Hintertreffen. Grund dafür war eine schlechte erste Halbzeit, in der die Bamberger zu eigensinnig agierten und auch defensiv nicht auf der Höhe waren. "In der ersten Halbzeit haben wir alles gemacht, nur nicht Bamberger Basketball gespielt", gab Aufbauspieler Retin Obasohan zu. Nur drei Assists standen für seine Mannschaft in den ersten 20 Minuten zu Buche, bei Spielende waren es 13 mehr.

Offener Schlagabtausch

Angeführt vom überragenden Elias Harris (24 Punkte), der sich mit EWE-Center Rasid Mahalbasic (19/10 Rebounds) unter den Körben einen offenen Schlagabtausch lieferte, verkürzten die Oberfranken den Rückstand Punkt um Punkt. Dank des starken letzten Viertels, das die Bamberger mit 27:21 gewannen, ist die Hoffnung auf das Weiterkommen noch vorhanden. Wie schon so oft in dieser Saison zeigten sie aber auch diesmal keine konstante Leistung über 40 Minuten. "Es war wieder ein Spiel mit zwei Gesichtern", meinte Moors. Geschäftsführer Arne Dirks rätselte über den Grund zum Auf und Ab des Teams: "Wenn wir es wüssten, würden wir es abstellen."

Harris: "Epische Schlacht"

"Wir müssen unsere Schnelligkeit ausspielen und dürfen uns von den Oldenburgern nicht wieder zu Halbfeld-Basketball zwingen lassen", forderte Harris. Augenzwinkernd kündigte der 31-Jährige auch für das zweite Duell mit seinem Center-Kollegen Mahalbasic eine "epische Schlacht" an.