In den letzten Sequenzen des dritten und auch im Schlussviertel bemühten sich die Gäste zwar, noch einmal heranzukommen. Dass noch etwas Ergebniskosmetik (58:72) gelang, war aber mehr den Nachlässigkeiten der Gastgeber als der spielerischen Klasse der Brose-Mannschaft geschuldet.
"Wir haben im dritten Viertel vollends den Fokus verloren. Vechta spielte mit viel mehr Energie und Härte, traf auch schwierige Würfe. Wir waren nicht in der Lage, ihrer Physis etwas entgegenzusetzen", sprach Christian Sengfelder bei Magenta Sport die Schwächen deutlich an.
Spieler des Spiels
Christian Sengfelder Der Neu-Nationalspieler kam als einziger Bamberger mit zehn Punkten auf eine zweistellige Ausbeute. Seine beiden Dreier traf der Power Forward, der zumindest Einsatz zeigte und mit über 28 Minuten die längste Spielzeit erhielt, allerdings erst im Schlussviertel, als die Partie längst entschieden war.
Die Statistik
Vechta: Simpson (23 Punkte/3 Dreier), Young (13/3), Wainright (10/1), DiLeo (10/2), Murphy (8), Kessens (7), Vasturia (5), Herkenhoff (4), Raffington, Reischel, Davis
Bamberg: Sengfelder (10/2), Harris (8), B. Taylor (8/2), Weidemann (7/1), Atkins (7), Lee (6/2), Olinde (6/2), K. Taylor (5), Obasohan (5/1), McLean (2), Marei (2), Seric Schiedsrichter: Panther, Oruzgani, Arik Zuschauer: 3140
Gesamtwurfquote: Vechta 53 Prozent (25/47), Bamberg 47 (26/55) Dreierquote: Vechta 50 Prozent (9/18) / Bamberg 34 (10/29) Freiwurfquote: Vechta 84 Prozent (21/25), Bamberg 44 (4/9) Rebounds: Vechta 31 (24 defensiv/7 offensiv), Bamberg 23 (16/7) Ballgewinne/-verluste: Vechta 8/16, Bamberg 5/18
Assists: Vechta 17 / Bamberg 17 Fouls: Vechta 21 / Bamberg 22