Ebenso wie für Brose Bamberg endete auch für den Gastgeber des Final Four in der Basketball-Champions-League das Halbfinalspiel mit einer großen Enttäuschung. Die Telenet Giants Antwerpen mussten sich am späten Freitagabend im heimischen Sportpaleis Iberostar Teneriffa deutlich mit 54:70 geschlagen geben.

Bamberg und Antwerpen stehen sich am Sonntag um 15 Uhr im Spiel um den dritten Platz gegenüber. Das Endspiel um 18 Uhr bestreiten Teneriffa und Virtus Bologna, das die Brose-Basketballer zuvor mit 67:50 besiegt hatte.

Die belgischen Gastgeber erwischten zwar den besseren Start in die Partie und lagen nach dem ersten Viertel mit 20:12 in Führung, aber bereits im zweiten Abschnitt, den das Team von den Kanarischen Inseln mit 19:6 für sich entschied, drehten die Spanier die Partie. Antwerpen agierte im Angriff oft zu überhastet und konnte daher nicht mehr für die Wende sorgen.

Beste Werfer für Teneriffa waren Nicolas Brussino (17), Javier Beiran (14) und Pierre-Antoine Gillet (11). Tim Abromaitis, Iberostars Topscorer, kam nur auf fünf Zähler. Lucca Staiger, der vor dieser Saison von Brose Bamberg zum spanischen Erstligisten gewechselt war, stand in der ersten Fünf und insgesamt 10:42 Minuten auf dem Feld, blieb aber ohne Korberfolg.

Für die Telenet Giants Antwerpen punkteten Tyler Kalinowski und Jae'San Tate (beide je 13 Zähler) zweistellig.