Gut zweieinhalb Wochen nach der Begegnung in der 2. Bundesliga Süd stehen sich die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg und das Team von Travel & Dream Jahn München am heutigen Donnerstag um 20 Uhr erneut in der Graf-Stauffenberg-Halle gegenüber. Diesmal jedoch in der zweiten Runde des DBBL-Pokalwettbewerbs und somit im K.o.-Modus. Der Sieger der Partie zieht ins Achtelfinale ein, den Verliererinnen bleibt nur mehr ein spielfreies Wochenende Anfang Dezember.
Letzteres mag - zumal in der Adventszeit - zwar durchaus auch seinen Reiz haben, kommt in den Planungen der Bambergerinnen aber nicht vor. Nach vier Siegen in den ersten vier Punktspielen will die Mannschaft der Trainer Ulf Schabacker und Walter Tadda das Ticket für die Runde der letzten 16 lösen und damit ihre Erfolgsserie fortführen.
"Wir haben schon einmal gegen München gewonnen, wollen und müssen uns aber gerade im Hinblick auf die anstehenden Ligaspiele gegen die Konkurrenz aus der Spitzengruppe als Team weiterentwickeln und unsere Fehlerquote reduzieren. Deshalb werden wir hochkonzentriert und mit der entsprechenden Bereitschaft ins Spiel gehen und alles daransetzen, ins Achtelfinale einzuziehen", verspricht Svenja Zeis, die unlängst gegen Trier neben Nadjeschda Ilmberger und Lyndi Thorman beinahe zur dritten Spielerin mit zweistelliger Ausbeute bei Punkten und Rebounds avanciert wäre.
"Die Einstellung wird das A und O sein", sagt derweil Cheftrainer Schabacker und schwört seine Truppe darauf ein, das ungefährdete 73:55 aus dem Ligaspiel nicht als Maßstab zu nehmen. "Die Münchnerinnen sind definitiv besser als es ihr derzeitiger Tabellenplatz aussagt. Sie haben eine kurze Rotation, aber sehr gute und erfahrene Spiele rinnen in ihren Reihen, die eine Partie entscheiden können. Wir wissen, was uns erwartet und worauf es ankommt. Der Schlüssel wird in unserer Verteidigung liegen."
Mit einer 0:4-Bilanz führen die Jahn-Damen nach vier Spieltagen als Tabellenneunte der 2. Liga Süd das Quartett der noch sieglosen Teams an, hatten es allerdings auch ausschließlich mit bislang ungeschlagenen Clubs zu tun. Während sie am vorvergangenen Spieltag dem Topfavoriten auf den Aufstieg, Grüner Stern Keltern, alles abverlangten und bis in die Schlusssekunden die Chance auf den Sieg besaßen, mussten sie am letzten Samstag ihrer kurzen Bank Tribut zollen. Ohne Spielmacherin Nicole Schmidt und Centerin Corry Berger gestalteten die Schützlinge von Trainer Rüdiger Wichote die erste Hälfte in Heidelberg ausgeglichen, verloren mit zunehmendem Kraftverlust jedoch auch den Anschluss und unterlagen am Ende deutlich mit 52:80.
Die zweite Pokalrunde erreichten die Oberbayerinnen um die aktuell zweitbeste Werferin der Liga, Magdalena von Geyr (20,5 Punkte pro Partie), durch einen klaren Sieg im Münchner Stadtderby. Bambergs Basketballerinnen durften sich hingegen über ein Freilos freuen.
Dauerkarten der DJK Brose Bamberg besitzen im Pokal-Wettbewerb gemäß Liga-Ausschreibung keine Gültigkeit. Dauerkarteninhaber der Brose Baskets sowie Mitglieder der Basketball-Abteilung der DJK Don Bosco Bamberg zahlen einen Euro. In der 2. Liga geht es am Sonntag (15.30 Uhr) weiter mit dem Derby beim mit drei Siegen und einer Niederlage gestarteten unterfränkischen Nachbarn TO Würzburg.
DJK Brose Bamberg: Beck, Dorberth, Duckarm, Gut, Gröger, Ilmberger, Landwehr, Lohneiß, Miller, Münder, Schrüfer, Sokman, Thorman, Zeis