Nach seinem Besuch im Kinderhospiz in Bamberg hob Bayerns Ministerpräsident Söder die bedeutende Arbeit der Einrichtung hervor: "Herzlichen Dank an alle, die hier arbeiten und helfen."
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) war am Montag (12. Januar 2026) in Bamberg. Am Morgen besuchte er gemeinsam mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach (ebenfalls CSU) das Kinder- und Jugendhospiz "Sternenzelt" in der Lobenhofferstraße. "Das ist ein Herzensprojekt für uns alle", betonte der 59-Jährige im Anschluss daran vor Fernsehkameras. Seine Parteifreundin, die Bamberger Landtagsabgeordnete Melanie Huml, habe ihn seinerzeit auf das Projekt aufmerksam gemacht. Der Ministerpräsident spricht von einem Vorzeigeprojekt für den ganzen Freistaat. Im Mittelpunkt stehe dabei der Begriff Würde.
"Wenn Kinder krank sind, wenn Kinder gehen müssen irgendwann - dann ist es das Furchtbarste, was man sich vorstellen kann", so Söder. "Sternenzelt" schaffe Raum und Zeit für die letzten Meter des Lebens und begleitet zugleich die Angehörigen. Das Bamberger Hospiz sei ein Ort, an dem Kinder würdevoll gehen könnten. Dort könnten zugleich Eltern und Geschwister anwesend sein und das jeweilige Schicksal verarbeiten. "Alles, was ich bislang gesehen und gehört habe von hier, ist vorbildlich für ganz Bayern", sagte Söder.
Söder und Gerlach in Bamberg - Bayern will Hospizversorgung für Kinder und Jugendliche stärken
Im Kinder- und Jugendhospiz "Sternenzelt" in Bamberg werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum Alter von 27 Jahren mit einer begrenzten Lebenserwartung betreut und versorgt. inFranken.de sprach vergangenes Jahr mit einer Familie aus Bayern, die hier regelmäßig Kraft tankt. Die Einrichtung verfügt über zwölf stationäre Plätze sowie vier teilstationäre Plätze im Tageshospiz. Träger ist die Franken Hospiz Bamberg gGmbH, zu der die gemeinnützige Krankenhausgesellschaft des Landkreises Bamberg mbH, der Hospizverein Bamberg e.V. und die Sozialstiftung Bamberg gehören. Nähere Informationen zum Projekt "Sternenzelt" gibt es auf der Webseite der Sozialstiftung Bamberg.
Der Freistaat Bayern hat den Bau des Hospizes dem Gesundheitsministerium zufolge mit rund neun Millionen Euro unterstützt. Die in der Einrichtung geleistete Arbeit sei "ein wichtiges Zeichen für unser Land, getragen auch von einem tiefen christlichen Verständnis", hielt der CSU-Chef auf Instagram fest. "Palliativ- und Hospizarbeit stehen für ein menschliches Miteinander durch Nähe und Mitgefühl. Herzlichen Dank an alle, die hier arbeiten und helfen." Auch Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach würdigte im Rahmen des "Sternenzelt"-Besuchs die Bedeutung der Einrichtung.
"Wenn Kinder und Jugendliche unheilbar erkranken und deshalb frühzeitig sterben müssen, bedeutet das für die Familien eine ungeheure Belastung. Darum ist es wichtig, dass sie bestmöglich unterstützt werden." Bayern setzte sich daher für einen weiteren Ausbau der Hospizangebote ein, wird Gerlach in einer Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention zitiert. "Kinder- und Jugendhospize entlasten Familien vom Moment der Diagnose an und geben ihnen Sicherheit. Deshalb ist die Stärkung dieser Angebote ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheitspolitik", so die 40-Jährige.
Bayerns Kabinett tagt in Bamberger Innenstadt - oberfränkische Themen im Fokus
Im Anschluss an den Hospizbesuch tagte das Bayerische Kabinett im Spiegelsaal der Harmoniesäle am Bamberger Schillerplatz. An der Sitzung nahmen neben Söder unter anderem der Regierungspräsident von Oberfranken, der Bezirkstagspräsident des Regierungsbezirks sowie die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte und die Landräte aus Oberfranken teil. Im Mittelpunkt der Kabinettssitzung standen laut Angaben der Bayerischen Staatskanzlei Themen des Regierungsbezirks Oberfranken.
Eine ausführliche Berichterstattung zur Kabinettssitzung gibt es bei unseren Kollegen vom Fränkischen Tag (Plus-Artikel). Im Anschluss an den Termin fand am Mittag eine Pressekonferenz mit Ministerpräsident Söder, Innenminister Joachim Herrmann (CSU), Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) und Finanzstaatssekretär Martin Schöffel (CSU) im Grünen Saal der Harmonie-Säle statt.
ok, immerhin haben sich nach Anzeige in Youtube zeitweise fast 200 User die PR live angesehen 😅
... wie erwartet... für mich vertane Zeit... nur gute Vorsätze, nix konkretes... wir in Bayern sind die besten, alles wird gut 🥱
na da bin ich aber gespannt was so wichtig ist, dass der ganze Tross nach Bamberg fahren muss 🧐
das wird nicht billig. Gibt es denn nicht so was wie dieses Internetz 🥳