Wer glaubt, in einer Wärmestube würde vor allem Trübsal geblasen, der irrt. Vielleicht wird dort mehr gelacht, als in mancher schick eingerichteten Wohnung. Wer freilich regelmäßig zu "Menschen in Not" in der Siechenstraße 11 kommt, führt ein bescheidenes Leben und hat gelernt, mit wenig zufrieden zu sein. So wie Harald (39) und Jupp (60), der in Wirklichkeit anders heißt.

Statt zu schimpfen, wie schlecht es ihnen geht, so dass sie auf eine Wärmestube angewiesen sind, wirken die Männer im Gespräch mit der Redakteurin und Treffpunkt-Leiter Peter Klein dankbar. Dankbar, weil Bamberg so eine Anlaufstelle für Bedürftige hat, und dankbar für die Solidarität der Bevölkerung, die mit ihren Spenden den Betrieb und das Angebot des Treffpunkts "Menschen in Not" möglich macht.