Nach kritisierter Änderung an Bamberger Schulen: Stadt erklärt Lösung

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Bamberg: Nach kritisierter Änderung - Stadt schafft zusätzliche Betreuungspätze
Vor wenigen Wochen wurden Plätze der Ganztagsbetreuung an Bamberger Schulen, unter anderem in Gaustadt, gestrichen ...
Bamberg: Nach kritisierter Änderung - Stadt schafft zusätzliche Betreuungspätze

Vor einigen Wochen sorgte eine Änderung an Bamberger Schulen für Aufschreie unter den Eltern. Die Stadt hat nun auf die Kritik reagiert und eine Lösung gefunden.

Viele Eltern sind auf die Mittagsbetreuung ihrer Kinder in der Schule angewiesen. Vor wenigen Wochen wurden die entsprechenden Plätze an einer Bamberger Schule jedoch gekürzt, was für Kritik seitens der Eltern sorgte. Inzwischen habe die Stadt Bamberg diesem Problem entgegengewirkt, wie es in einer Pressemeldung heißt. 

Es sei erfolgreich gelungen, "kurzfristig weitere Plätze für die Ganztagsbetreuung zu schaffen", wird in der Mitteilung erklärt. Somit könnten 70 Kinder, für die ursprünglich keine Betreuungsplätze bereitgestellt werden konnten, nun versorgt werden.

"Zeitnah umsetzbare Lösungen gefunden": Stadt Bamberg schafft zusätzliche Betreuungsplätze

Die Schulen im Haingebiet und in Gaustadt verzeichnen bereits jetzt eine hohe Betreuungsquote, wird in der Pressemeldung geschildert. In Gaustadt habe man aufgrund von Verzögerungen beim Ausbau der Räumlichkeiten allerdings die Betreuungsplätze für das Schuljahr 2025/26 auf 120 reduzieren müssen. Bei 173 Anmeldungen führte dies dazu, dass 53 Kinder auf eine Warteliste gesetzt wurden. Auch an der Hainschule habe es Engpässe gegeben.

Dort waren 161 Anmeldungen für lediglich 125 Plätze eingegangen. "Wir freuen uns, dass wir nun für viele Kinder und Eltern in beiden Fällen gute und zeitnah umsetzbare Lösungen gefunden haben", wird Bildungsreferentin Gabriele Kepic zitiert. An der Hainschule diene beispielsweise eine Hausmeisterwohnung kurzfristig als Betreuungsraum. In Gaustadt stehe der Pfarrsaal der katholischen Kirche zur Verfügung.

Beide Maßnahmen fanden demnach Zustimmung im Kultursenat. Trotz der Lösungen verbleiben einige Kinder auf Wartelisten. In Gaustadt betreffe dies 13 Kinder, die allerdings einen Elternteil zu Hause haben. Für diese suche man aktuell weiterhin nach einer Lösung. Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) lobte die Bildungsreferentin und ihr Team für ihren Einsatz. Mehr Nachrichten aus Bamberg und der Region liest du in unserem Lokalressort.