Ein Fahrradfahrer musste den Radweg verlassen, weil ein Porsche diesen blockierte. Nachdem der Radler auf die Straße ausgewichen war, schnitt der Porschefahrer ihm absichtlich den Weg ab, woraufhin der Fahrradfahrer stürzte.
Am Mittwochabend (21. April 2021) ist ein 26-jähriger Fahrradfahrer gegen 19.00 Uhr in Bamberg in der Lichtenhaidestraße unterwegs gewesen. Auf Höhe des dortigen Parkhauses blockierte ein Porsche den Fahrradweg, sodass der Radfahrer auf die Straße ausweichen musste.
Laut Angaben der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt winkte der Radler ab, als er am Porsche vorbeigefahren waren. Das ärgerte den darin sitzenden Fahrer, weshalb er begann den Fahrradfahrer zu beschimpfen.
Porschefahrer provoziert Fahrradsturz: Zeugen gesucht
Anschließend schnitt der Porschefahrer dem Radler mit seinem Auto den Weg ab, wodurch der Radler stürzte. Die beiden gerieten in eine heftige Diskussion - anschließend fuhr der Porschefahrer einfach weiter und entfernte sich somit von der Unfallstelle.
Die Polizei Bamberg sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0951/9129-210 zu melden.
Ebenfalls für einen Fahrradunfall sorgte vor Kurzem ein 75-jähriger Autofahrer in Bamberg. Er übersah eine Frau auf ihrem Rad.
Es wäre für eine angemessene journalistische Qualität der Artikel immer gut, nicht irgendwas zusammmenzuachreiben, sondern ein paar Fakten zu nennen.
Der Radfahrer fuhr auf dem Radstreifen. Hier gibt es in der Lichtenhaider Strasse einen in Richtung Kanal. In welche Richtung fuhr der Radfahrer? Parkte der Porschefahrer auf dem Radstreifen oder hat der Fahrer da angehalten um den Radfahrer zu blockieren? Wo und in welcher Richtung hat der Porschefahrer den Radfahrer angefahren?
wie auch immer, Details und Spitzfindigkeiten hin und her...

zeigt doch nur wie wir, gerade im Straßenverkehr, mit unseren Mitmenschen umgehen.
Und Porsche-Fahrer und Fahrrad-Fahrer sind in der Situation nun mal nicht miteinander vereinbar
Ausnahmen bestätigen die Regel
Bin gespannt, wie das ausgeht. Ich habe einige solcher Anliegen, allerdings stets ohne Sturz, aber immer mit Nötigung, Beleidigung bis hin zu gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr schon bei der Polizei vorgebracht, wurde immer abgewiesen, weil ja alleine auf dem Rad unterwegs und man "keine Unschuldigen verfolgen" wollte.
Da bleibt nur solche Dinge selbst zu regeln.
"... solche Dinge selbst zu regeln..." soll hoffentlich nicht heissen:

"diech zieh ih raus aus deim Auto..." oder so.
Das ist, wenn auch zur Zeit leider gängiger Umgang im Straßenverkehr, asozial und kann nicht teloeriert werden
Zuerst lautes "Obachd!" oder "A weng aufbassn, Ongela!" ggf. Versuch eines sachlich klärenden Gesprächs an der nächsten Ampel mit Hinweis auf das Fehlerverhalten. Der Rest ergibt sich aus der Reaktion des betreffenden Fahrers.